Das Medienunternehmen Marijuana Culture akzeptiert bei seinem Börsengang keine Bitcoin
Der Medienkonzern High Times Holding Corp., der sich mit der Cannabis-Kultur befasst, hat angekündigt, bei seinem Börsengang (IPO) bitcoin am 13. August 2018 bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereichten Erklärung
High Times' Sinneswandel
Anfang August veröffentlichte High Times eine Pressemitteilung zu seinem bevorstehenden Börsengang (IPO). Darin gab das Unternehmen bekannt, dass es Bitcoin und Ethereum als Zahlungsmittel für seine Aktien akzeptieren werde. High Times behauptete damals, sein Börsengang sei der erste konventionelle Börsengang überhaupt, der Kryptowährungen als Anlage akzeptiert.
High Times behauptet jedoch laut seiner SEC-Meldung bereits, die Ankündigung, bitcoin im Rahmen seines ICO zu akzeptieren, sei ein Fehler gewesen. Das Unternehmen stellte klar, dass Zahlungen für die Aktienzeichnung ausschließlich per Kreditkarte, ACH-Überweisung, Banküberweisung oder Scheck möglich sein werden. Ob Ethereum, das in der ursprünglichen Pressemitteilung ebenfalls als Zahlungsmethode genannt wurde, akzeptiert wird, blieb allerdings offen.
Kryptowährungen als Methode zur Umgehung von Banksperren in der Cannabisindustrie
Viele Unternehmen der US-amerikanischen Cannabisbranche erwägen die Nutzung digitaler Währungen als Alternative zu cash , um den Bankensperren und rechtlichen Problemen zu entgehen. Grund dafür ist, dass medizinisches Marihuana auf Bundesebene weiterhin illegal ist. Die Bankensperren machen Cannabis-Apotheken aufgrund der hohen cash zudem zu lukrativen Zielen für Einbrecher und Räuber.
Beispielsweise ging die Kryptowährung Dash 2017 eine Partnerschaft mit dem Blockchain-Unternehmen Alt Thirty Six ein, um Dash als Zahlungsmethode in die Kassensysteme der Branche zu integrieren und so die Akteure im Einzelhandel zu unterstützen. Dash gab damals an, dass die cashAlternative den Händlern Einsparungen von bis zu 15 % ermöglichen würde.

