Laut dem neuesten Bericht hat das südostafrikanische Land Malawi bekannt gegeben, dass die Reserve Bank of Malawi (RBM) keine digitalen Währungen akzeptieren wird, da diese nicht als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt sind.
Der Gouverneur der RBM, Dalitso Kabambe, erklärte, dass die Bürger Malawis gewarnt wurden, dass die Regierung nicht beabsichtigt, Kryptowährungen als gesetzliches Zahlungsmittel anzuerkennen und keine Unternehmungen im Zusammenhang mit der digitalen Währung zu unterstützen; jede Transaktion oder Investition erfolgt auf eigenes Risiko.
Darüber hinaus warnte der Gouverneur vor Kryptowährungen und wies auf die Risiken, Börsenhacks, Skandale, Schneeballsysteme und Kryptobetrügereien im Zusammenhang mit Investitionen in die vielgerühmte digitale Währung hin.
Kabambe erklärte weiter, dass die malawische Zentralbank und die Regierung zwar keine positive Meinung zu digitalen Währungen hätten, sich aber dennoch der Perspektiven der Blockchain-Technologie und der weltweiten Entwicklungen in der Kryptoindustrie bewusst seien.
Diese Haltung der Regierung und der Zentralbank könnte Malawis Perspektiven auf dem globalen Markt beeinträchtigen, da immer mehr Schwellenländer und Länder die Blockchain-Technologie nutzen wollen.
Wie viele andere Nationen zögert auch Malawi, eine neue Währungsform in sein System einzuführen, aber mit der Zeit und der breiten Akzeptanz digitaler Währungen könnte sich das Szenario in Zukunft ändern.
Malawi droht die Abkopplung, da Kryptowährungen für illegal erklärt wurden