Als Teamleiter und Führungskraft bei Full Circle Biotechnology leitet er eine Zucht von zwanzig Millionen Larven der Schwarzen Soldatenfliege. Das Unternehmen kauft Regenwürmer und verwendet sie als Ersatz für tierisches Eiweißfutter in den Garnelen- und Schweinefarmen des Landes, die bereits in einer kleinen Anlage nahe dem Zentrum von Bangkok betrieben werden.
Revolution der Insektenproteine
Die Larven der Pectiniphora dominieren die Luft in ihrem warmen, feuchten und dunklen Lebensraum und verzehren alle Arten von Obst- und Gemüseabfällen aus der Lebensmittel- und Getränkeverarbeitung. Diese Nebenprodukte werden anschließend mit lebenden probiotischen Bakterien und Pilzen vermischt und zu Energipower weiterverarbeitet.
In dieser Aussage verdeutlicht Herr Collins, dass sein Produkt eine echte und umweltbewusste Alternative zu Sojaprodukten auf dem zunehmend von Sojaprodukten dominierten Markt für Tierfutter darstellt. Coca-Cola trägt damit zur Zerstörung südamerikanischer Wälder bei. Darüber hinaus fördert sein Werk die Verarbeitung von Trockenschlempe und Tierfett, da das einzigartige Herstellungsverfahren dieses Futters eine zehnmal geringere CO₂-Bilanz als Sojaschrot aufweist.
Es herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass Insekten, die als Larven verzehrt werden, eine deutlich geringere CO₂-Bilanz aufweisen als andere Speiseinsekten, wobei natürliche Lebensmittelabfälle ihre einzige Nahrungsquelle darstellen. Die CO₂-Effizienz der von uns gefütterten Insekten sinkt, wenn sie ihr Futter nicht richtig verdauen können. Studien zeigen zudem, dass verschiedene Sojaschrotsorten zu geringeren CO₂-Emissionen führen.
Herr Collins erklärte, das Futter von Full Circle enthalte 70 % Protein, und betonte wiederholt, dass Sojafutter nur 40 % Protein aufweise. Damit deutete er an, dass das Futter von Full Circle protein- und energiereicher sei. Full Circle ist seit 2019 stark gewachsen und beschäftigt mittlerweile 14 Mitarbeiter auf 49 Farmen in Thailand. Das Unternehmen strebt weiteres Wachstum an; allerdings bietet ein Konkurrent – Sojafutter – einen niedrigeren Preis.
KI-gesteuerte Insektenzucht
Künstliche Intelligenz (KI) gleicht die Futterkosten aus und ermöglicht eine kosteneffizientere Produktion. Dies wird dadurch erreicht, dass ein Computer alles über die Insektenzucht lernt – einschließlich Daten aus vergangenen und aktuellen Ereignissen – und diese Erkenntnisse in Echtzeitprozesse einfließen lässt. So werden defi und erweitert. Die Larven benötigen unter Umständen zusätzliche Temperaturstufen, Futtermengen , Platz und eine schnelle und präzise Larvenzählung.
Laut Herrn Collins arbeitet KI deutlich schneller und reduziert den Versuch-und-Irrtum-Prozess – einen notwendigen Beobachtungsschritt zur Optimierung der Insektenzucht – drastisch. Andererseits sollten alle oben genannten Prozesse regelmäßig evaluiert werden, um den Weg zur optimalen Produktionsmethode nicht zu gefährden.
Künstliche Intelligenz (KI) kann eintronWerkzeug zur Weiterentwicklung der Insektenzucht sein. Möglich wird dies durch Software, die Daten verarbeitet und das Verhalten anderer Insektenzüchter analysiert. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, mehr Nährstoffe zutracund den Verbrauchern bei jeder Insektenproduktion eine ertragreiche und schmackhafte Ernte zu bieten. Eine einfache Überwachungssoftware sammelt effizient Technologiedaten. Die KI-Erweiterung beinhaltet jedoch einen selbstlernenden Ansatz. Dadurch kann sie sich selbstständig steuern, was den Aufbau von Insektenfarmen revolutionieren wird.
Herr Collins erwähnt, dass der Plan auf KI basiert, einer Technologie, die mithilfe zahlreicher Sensoren und der Verarbeitung von Terabytes an Daten Dinge erfasst, die weit über die menschliche Wahrnehmung hinausgehen. Dennoch merkt Herr Collins an, dass es gelegentlich Situationen gibt, in denen niemandem die Schuld zuzuschreiben ist oder zumindest kein menschliches Eingreifen erforderlich ist. Ein weiteres Beispiel: Fliegen bevorzugen grüne Oberflächen, die ihnen helfen, ihren Paarungsplatz zu verteidigen. Sie versuchen, einen Bereich des Himmels zu sichern, indem sie ein grünes Band bilden.

