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Indischer Direktor im Zusammenhang mit Ermittlungen zu Kryptobetrug in Höhe von 3 Millionen Dollar festgenommen

In diesem Beitrag:

  • Ein indischer Direktor einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde im Zusammenhang mit einem Kryptowährungsdiebstahl im Wert von 3 Millionen Dollar verhaftet.
  • Die gestohlenen Kryptowährungen standen in Verbindung mit Vermögenswerten, die von den Tätern des GainBitcoin -Anlagebetrugs beschlagnahmt wurden.
  • Die Polizei teilt mit, dass die Ermittlungen andauern, da mit dem Auftauchen weiterer Verdächtiger zu rechnen sei.

Ein indischer Direktor einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einem Kryptobetrug in Höhe von 3 Millionen US-Dollar festgenommen, der in ganz Indien große Aufmerksamkeit erregt hat. In einer neuen Wendung des Falls um den Betrug mit der Kryptowährung GainBitcoin wurde ein Mitarbeiter der von der Polizei Pune und der Cyberpolizei mit den Ermittlungen beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft von der Polizei Mumbai verhaftet.

Berichten zufolge wurde ein Mitarbeiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wegen Diebstahls beschlagnahmter digitaler Vermögenswerte im Wert von rund 300 Millionen Rupien (3,3 Millionen US-Dollar) festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, mit Polizeibeamten zusammengearbeitet zu haben. Die Abteilung für Wirtschaftskriminalität (EOW) gab in einer Erklärung die Festnahme von Gaurav Harish Mehta, einem Mitarbeiter der indischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, bekannt und fahndet nach weiteren Mittätern, darunter auch Ermittlungsbeamte, derendentreichenden Ermittlungen aufgetaucht sind Mumbai bis Pune

Indischer Direktor wegen Diebstahls von Kryptowährung festgenommen

Der Fall geht auf den in Indien um 2018 aufsehenerregendenBitcoin Betrugsfall zurück. Die Anzeige wurde bei den Polizeistationen Nigdi und Dattawadi in Pune erstattet und umfasste verschiedene Paragraphen des indischen Strafgesetzbuchs (IPC), des MPID-Gesetzes und des IT-Gesetzes. Mehtas Anwalt, Aftab Qureshi, argumentierte vor Gericht, die Polizei habe Mehta fälschlicherweise beschuldigt. Er behauptete, sein Mandant sei zur Mithilfe bei den Ermittlungen vorgeladen und dabei festgenommen worden.

Qureshi argumentierte, die Polizei habe Mehta belogen und ihm vorgegaukelt, er würde ihnen im Fall helfen, stattdessen aber werde er zum Sündenbock gemacht. Trotz seiner Behauptung, sein Mandant sei zu Unrecht beschuldigt worden, wies das 47. Amtsgericht seinen Antrag ab und ordnete Untersuchungshaft für Mehta an, solange die Ermittlungen andauern und neue Informationen ans Licht kommen. Es ist noch unklar, ob Mehta im Laufe des Jahres gegen Kaution freigelassen werden kann.

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Der GainBitcoin Betrug umfasste mehrere skrupellose Personen, die indische Anleger mit dem Versprechen hoher Renditen durch Kryptowährungsinvestitionen lockten. Wie bei den meisten Krypto-Betrügereien zielten die Täter auf indische Einwohner ab,dentwenig oder gar keine Kenntnisse über Kryptowährungen hatten, aber auf Gewinne durch die Investitionen hofften. Doch nicht für alle lief es wie geplant, da die Anleger feststellten, dass sie alle in gefälschte Krypto-Investitionen hineingezogen worden waren, was schließlich zur Einschaltung der Polizei führte.

Nach mehreren Ermittlungsphasen gelang es der Polizei, die Räumlichkeiten der Betrüger zu durchsuchen, sensibles Beweismaterial sicherzustellen und anschließend eine indische Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit der Untersuchung des Betrugs zu beauftragen. Nun wirft die Polizei der beauftragten Firma vor, mehr als 300 Millionen Rupien veruntreut zu haben. Laut Angaben der indischen Polizei wurde der Rechtsanwalt Ravindranath Patil, ein ehemaliger Direktor von KPMG, als technischer Experte in dem Fall eingesetzt.

Die Polizei setzt die Ermittlungen zu den gestohlenen Vermögenswerten fort

Patil fungierte als technischer Experte, als die indische Polizei KPMG im August 2018 mit einer forensischen Prüfung der beschlagnahmten Kryptowährungs-Wallets beauftragte. Anschließend wurde ein weiteres Unternehmen als unabhängigerdent Prüfer eingesetzt. Im Zuge dessen wurden die von den Beschuldigten beschlagnahmten Krypto-Hardware-Wallets einer technischen Untersuchung unterzogen. Die Ermittlungen ergaben, dass Mitarbeiter der Prüffirma die beschlagnahmten digitalen Vermögenswerte nicht sicherten, sondern veruntreuten.

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Ermittler der indischen Polizei gaben an, dass die Beamten mit einigen Polizisten zusammengearbeitet und digitale Vermögenswerte physisch aus den Wallets entfernt sowie die Gelder auf private Börsen und Hardware-Wallets umgeleitet hätten. Die Veruntreuung wurde im Rahmen einer technischen und digitalen Spurenanalyse der indischen Polizei aufgedeckt. Polizeihauptkommissar Sangramsingn Nisandar bestätigte dendent und erklärte, die indische Polizei habe bei Razzien an verschiedenen Orten in Mumbai und anderen Städten mehreretronGeräte beschlagnahmt.

Die indische Polizei gab bekannt, dass die Ermittlungen mehrere große Krypto-Transaktionen aufgedeckt haben, die mit dem Beschuldigten in Verbindung stehen. Sie geht davon aus, dass sich der Fall ausweiten wird, da weitere indische Polizeibeamte in die Ermittlungen einbezogen werden. Zudem rechnet sie damit, dass in den kommenden Tagen mehrere einflussreiche Persönlichkeiten mit Beteiligungen an den digitalen Vermögenswerten auftauchen werden. Die Ermittlungen dauern jedoch an, und die Polizei wartet gespannt auf die weiteren Ergebnisse.

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