Die Kryptobörse Gemini hat eine Million GUSD-Token verbrannt; nur noch 4,1 Millionen sind übrig

Die Kryptobörse Gemini hat eine Million GUSD-Token verbrannt, es bleiben nur noch 4,1 Millionen übrig
Am 3. Dezember vernichtete die bekannte Kryptowährungsbörse Gemini eine Million GUSD-Token. Dies berichtete der Twitter-Account Whale Alert, der angab, dass rund eine Million GUSD-Stablecoins (1,035 Mio.) von der Börse verbrannt wurden. Diese Zahl entspricht etwa einem Fünftel des Gesamtangebots an GUSD-Token; es befinden sich nur noch etwa vier Millionen (4 Mio.) GUSD-Token im Umlauf.
Dies ist eine bedeutende Entwicklung, da die Gemini-Börse mit Wachstumsproblemen zu kämpfen hat. Die Vernichtung von einer Million GUSD-Token durch Gemini wird sich daher sicherlich auf das Gesamtangebot der Token am Markt auswirken. Ziel ist es, das Angebot zu regulieren, um die ansonsten fallenden Preise zu stützen.
Gemini verbrannte eine Million GUSD-Token und erzielte dabei nur enttäuschende Ergebnisse
Seit seinem Start im September 2018 ist Gemini von Problemen geplagt. Es hat sich schlechter entwickelt als der Markt und ist im Vergleich zum Ausgabepreis deutlich gefallen. Die schwache Performance lässt sich darauf zurückführen, dass die zugrundeliegenden Börsenoperationen nicht zufriedenstellend funktioniert haben.
Aus regulatorischer Sicht hat der Token keine negativen Schlagzeilen gemacht. Er wurde fristgerecht vom New Yorker Finanzdienstleistungsministerium genehmigt. Der Token ist durch eine ausreichende Anzahl von US-Dollar gedeckt, die sicher bei designierten Banken verwahrt werden und den FDIC-Vorschriften mit den geltenden Beschränkungen entsprechen.
Die Einhaltung der behördlichen Auflagen reichte GUSD jedoch nicht aus. Die anfängliche Euphorie hat sich gelegt, und die Handelsaktivität ist derzeit verhalten. Das tägliche Handelsvolumen ist deutlich von einem historischen Höchststand von 249,4 Millionen US-Dollar auf aktuell nur noch etwa 3,3 Millionen US-Dollar gefallen.
Die Nachricht, dass Gemini eine Million GUSD-Token verbrannt hat, stieß bei den Anlegern auf Unmut. Frank Chaparro von The Block bezeichnete GUSD als einen der größten Fehlschläge im Kryptobereich des Jahres 2019. Altcoins haben Anlegern 2019 erhebliche Verluste beschert, und die Aussichten für die Zukunft sind düster.
Bildquelle: Pixabay
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Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
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