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Aus den Protokollen der Fed-Sitzungen geht hervor, dass Fed-Chef Powell auf eine deutliche Steuerung der Zinssätze im Jahr 2020 drängte

In diesem Beitrag:

  • Aus den Protokollen der US-Notenbank geht hervor, dass Jerome Powell im September 2020 trotz internen Widerstands massiv auf die Festlegung von Zinssätzen nahe Null unter strengen Auflagen drängte.
  • Mehrere Vertreter der US-Notenbank äußerten Bedenken hinsichtlich der Richtlinien, die meisten unterstützten die Entscheidung jedoch öffentlich, während sie ihre Zweifel intern behielten.
  • Die Inflation lag 2020 bei 1,3 % und sollte voraussichtlich niedrig bleiben, schnellte aber später im Jahr 2022 auf 7,2 % hoch, da die US-Notenbank (Fed) mit Maßnahmen zögerte.

Aus den am Freitag veröffentlichten Protokollen der Federal Reserve geht hervor, wie Powell während der schlimmsten Phase der Covid-19-Krise einen bedeutenden Kurswechsel durchführte.

Die Protokolle umfassen nicht-öffentliche Debatten aus dem Jahr 2020 und zeigen, wie der Fed-Vorsitzende vehement auf klare Zusagen zu den Zinssätzen , obwohl mehrere Beamte warnten, dass dieser Schritt die Zentralbank später in eine schwierige Lage bringen könnte. Diese Warnungen blieben damals größtenteils intern.

Das Treffen im September 2020 fand sechs Monate nach Beginn der Pandemie statt, die Zinsen lagen bereits seit März nahe null. Powell argumentierte, die Situation erfordere klare Anweisungen.

Er forderte von der Fed eine genaue Definition der Bedingungen für eine erneute Zinserhöhung. Ziel war es, eine Erholung zu unterstützen, die seiner Ansicht nach Jahre, nicht Monate dauern würde. Einige Entscheidungsträger waren dagegen. Die meisten schlossen sich ihm an.

Powell erzwingt die Drehzahlregelung durch inneren Widerstand

Die Protokolle zeigen, dass Powell auf einer Formulierung drängte, die Zinserhöhungen an zwei Bedingungen knüpfte: Vollbeschäftigung und eine Inflation von 2 Prozent, die über einen gewissen Zeitraum darüber liegen sollte. Diese Formulierung wurde nach dem Treffen in die öffentliche Erklärung aufgenommen.

Damals lag die Inflation nach dem von der Fed bevorzugten Indikator bei 1,3 Prozent. Die mittlere Prognose ging davon aus, dass die Inflation erst 2023 die 2-Prozent-Marke erreichen würde. Diese Prognose erwies sich als falsch. Die Inflation schoss im darauffolgenden Jahr in die Höhe und erreichte Mitte 2022 einen Höchststand von 7,2 Prozent. Dennoch bezeichneten viele Verantwortliche, darunter auch Powell, den Anstieg als vorübergehend und warteten mit einer Reaktion ab.

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Zwei Entscheidungsträger stimmten im September 2020 dagegen. Rob Kaplan,dent der Federal Reserve Bank von Dallas, sprach sich gegen die Festlegung von Niedrigzinsen aus. Neel Kashkari,dent der Federal Reserve Bank von Minneapolis, befürwortete eine nochtronBindung an die Zinsen. Weitere Mitglieder teilten Kaplans Bedenken, nahmen aber nicht an der Abstimmung teil. Dazu gehörten Eric Rosengren in Boston, Tom Barkin in Richmond und Raphael Bostic in Atlanta.

Die stimmberechtigten Mitglieder Patrick Harker aus Philadelphia und Loretta Mester aus Cleveland äußerten ebenfalls Bedenken. Mester bezeichnete die neuen Startregeln als sehr bedeutsam. Sie hätte sich mehr Diskussionen vor einer solchen Änderung gewünscht. Dennoch unterstützte sie die endgültige Entscheidung.

Powell lehnte ein Zögern ab. Er erklärte seinen Kollegen, die Expansion sei bereits im Gange und die politische Kommunikation müsse den langen Weg zurück zur Normalität unterstützen. Verzögerungen könnten die Glaubwürdigkeit der Fed nach sechs Monaten der Stabilität schädigen.

Powell sagte, eine schwächere Steuerung würde das Verhalten der Fed der letzten acht Jahre wiederholen

Die Debatte im September folgte auf eine einen Monat zuvor angekündigte umfassende Kursänderung. Die US-Notenbank (Fed) änderte ihre Vorgehensweise im Umgang mit Inflation und Arbeitsmarkt.

Die Verantwortlichen verzichteten darauf, die Zinsen frühzeitig anzuheben, nur weil die Arbeitslosigkeit gesunken war. Diese alte Strategie hatte sich jahrelang als gescheitert erwiesen, da niedrige Arbeitslosigkeit keine Inflation auslöste.

Die Protokolle zeigen, dass Powell besorgt war, dass die Märkte und die Öffentlichkeit nicht daran glaubten, dass die Fed sich an den neuen Rahmen halten würde. Er warnte davor, dass eine schwache Prognose wie die seit acht Jahren angewandte Reaktionsstrategie klingen würde. Er drängte auf einetronFormulierung, um zu verdeutlichen, dass der Kurswechsel tatsächlich stattfand.

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Fünf Jahre später wurden diese Gespräche öffentlich. Die Fed veröffentlicht drei Wochen nach jeder Sitzung bearbeitete Protokolle, vollständige Abschriften erscheinen jedoch erst nach fünf Jahren. Kritiker argumentieren nun, dass die restriktive Geldpolitik die Reaktion der Fed auf den starken Anstieg der Inflation verlangsamt habe.

Im November 2022, als die Zinserhöhungen bereits im Gange waren, räumte Powell öffentlich sein Bedauern ein. In einer Rede vor der Brookings Institution erklärte er, die Entscheidung, die Zinserhöhungen an Beschäftigung und Inflation zu koppeln, sei die einzige, die er nicht wiederholen würde. Sie stehe zwar nicht in direktem Zusammenhang mit dem Inflationsanstieg, aber er würde sie dennoch nicht noch einmal treffen.

Die Protokolle zeigen auch, dass Powell die Risiken von COVID-19 frühzeitig erkannte. Am 2. März 2020, bevor das Virus die USA schwer traf, beschrieb er seine wachsende Besorgnis nach einem G20-Treffen in Riad. Er sagte, das Virus werde sich wahrscheinlich weltweit ausbreiten.

Er erklärte den Verantwortlichen, die Märkte bräuchten ein klares Signal, dass die Zentralbanken die Bedrohung verstünden und schnell handeln würden, um eine Verschärfung der Finanzbedingungen zu verhindern. Noch am selben Tag senkte die Fed ihren Leitzins um einen halben Prozentpunkt.

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