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PlayStation- und Nintendo-Exklusivmodell von Analysten als „falsch“ und „kaputt“ kritisiert

In diesem Beitrag:

  • Der Kritiker Michael Pachter bezeichnet das Exklusivitätsmodell der PS- und Nintendo-Spiele als nicht konkurrenzfähig und schlägt einen breiteren Zugang zu diesen Spielen vor.
  • Die plattformübergreifende Strategie von Microsoft stört die Exklusivitätspraxis der Branche.
  • Finanzielle Argumente bestimmen die Diskussion, die es erfordert, zu untersuchen, wie weit sich plattformexklusive Titel verkaufen lassen.

Der professionelle Analyst von Wedbush Securities, Michael Pachter, bringt die Branche ins Gespräch, indem er das traditionelle Exklusivitätsmodell von PS und Nintendo als „falsch“ und „kaputt“ bezeichnet. In der neuesten Folge von Pachter Factor weist der erfahrene Analyst darauf hin, dass der Ansatz von MS, bestimmte Spiele auf andere Plattformen zu bringen und gleichzeitig die Exklusivität für einige wenige aufrechtzuerhalten, vernünftiger ist.

Pachters Aussagen veranschaulichen die Tatsache, dass viele Experten und Interessenvertreter der Branche der Ansicht sind, dass das gleiche Exklusivitätsmodell, das Sony und Nintendo verwendet haben, im heutigen Spieleumfeld nicht sinnvoll ist. Er erwähnt, dass dieses Konzept in der Vergangenheit, insbesondere um die Mitte der 2000er Jahre, effizient und erfolgreich war, heute jedoch veraltet ist und keine potenziellen Einnahmequellen erschließt.

Der alternative Ansatz von Microsoft

Andererseits lobt Parcher Microsoft, da dieser ausdrücklich erwähnt hat, dass bestimmte Titel plattformübergreifend verfügbar sein werden, um die Zugänglichkeit zu verbessern. Die Ankündigung von AAA-Titeln wie Sea of ​​Thieves und Hi-Fi Rush für die PS5 zeigt den Mut von Microsoft, den Horizont seines ursprünglichen, exklusiven Ökosystems zu erweitern. Dieser Ansatz unterscheidet sich von der vorherigen Ansicht, dass die Unterscheidung zwischen Titeln, die sich auf bestimmte Plattformen konzentrieren, im Vordergrund steht.

Microsofts aggressiver Vorstoß gegen den aktuellen Status sorgte in der Spiele-Community für heftige Debatten und sorgte sogar bei treuen Xbox-Fans für Kontroversen. Während einige Leute denken, dass die Initiative des Unternehmens, alle Benutzer einzubeziehen und ihnen bei der Interaktion mit den Spielen zu helfen, eine großartige Idee ist; andere befürchten, dass dies die Einzigartigkeit der Xbox-exklusiven Spiele beeinträchtigen könnte.

Der Kern von Pachters Kritik ist die finanzielle Logik hinter der Exklusivität. Solche Titel, von denen die Unternehmen profitieren, erfreuen sie sicherlich. Pachter geht davon aus, dass ihnen durch die Veröffentlichung auf nur einer Plattform viele Chancen entgehen, mehr Umsatz zu erzielen. Er stellt Parallelen zur Filmindustrie her und beschreibt beispielsweise das Exklusivmodell als ein Studio, das eine Kinokette besitzt und alle Rechte besitzt, die Filme nur in diesem Kino vorzuführen.

Pachters Kommentare veranschaulichen die sich ändernden Trends bei den allgemeinen Gaming-Konsumenten und ihrem Verhalten. Mit der Einführung neuer Gaming-Plattformen unterschiedlicher Art haben sich Gamer immer mehr an ein Spielerlebnis gewöhnt, das voller Personalisierung und Komfort ist. Der Aufstieg des Multiplattform-Spielens zusammen mit Abonnementdiensten zeigt die Notwendigkeit einer einheitlichen Erfahrung der Geräte und Ökosysteme.

Auswirkungen sowohl auf Sony als auch auf Nintendo

Pachters Bemerkungen sind aufgrund seines Rufs als hochqualifizierter Experte für Fragen des Spielevertriebs von Bedeutung. Obwohl Sony und Nintendo laut Pachters Kritik mit ihren Exklusivtiteln recht erfolgreich waren, müssen sie ihre Strategien möglicherweise noch überdenken, um auf die sich ändernden Markttrends zu reagieren. Wenn nicht reagiert wird, kann dies zu einer Situation führen, in der Wettbewerber die Nase vorn haben, da sie integrativere Praktiken und Denkweisen entwickeln.

Auch wenn es in Wirklichkeit viel komplexer aussieht, sind Exklusivität und Zugänglichkeit nach wie vor die Hauptdiskussionsthemen für Gaming-Unternehmen. Obwohl Exklusivangebote Gamer dazu zwingen, Hardware zu kaufen und den Markennamen zu steigern, drängen sie das Publikum in die Enge und können nur begrenzte Einnahmequellen generieren. Das richtige Gleichgewicht zwischen Exklusivität und Zugänglichkeit zu finden, wird wahrscheinlich ein großes Problem sein, das von Softwareentwicklern gelöst werden muss, wenn sie versuchen, in einem sich ständig verändernden Spielemarkt über Wasser zu bleiben und voranzukommen.

Michael Pachters Widerstand gegen das Exklusivmodell von Sony und Nintendo war bahnbrechend, da er den jahrhundertealten Überzeugungen zahlreicher Spieler über die Bedeutung der Plattformexklusivität auf dem Spielemarkt defi . Da die Strategie von Microsoft im Hinblick auf die Verbreitung von Spielen in der nächsten Generation umfassender wird, stellt sich die Frage, ob traditionelle Exklusivität immer noch der beste Ansatz ist. Im Bereich Videospiele stehen Unternehmen aufgrund der Veränderungen vor der Wahl, ob sie die Exklusivitätsoptionen nutzen oder den Spielern eine Auswahl und angemessene Zugänglichkeit bieten sollen.

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