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Der Fortschrittsbericht der EZB zum digitalen Euro hebt wichtige Herausforderungen im Vorfeld der Einführungsentscheidung im Jahr 2025 hervor

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten
Der Fortschrittsbericht der EZB zum digitalen Euro hebt wichtige Herausforderungen im Vorfeld der Einführungsentscheidung im Jahr 2025 hervor
  • Die Europäische Zentralbank hat den zweiten Bericht zur Vorbereitung auf den digitalen Euro veröffentlicht.
  • Schwierigkeiten bei der Einhaltung der Haltegrenzen führen zu einer Pattsituation zwischen der EZB und den nationalen Zentralbanken.
  • Es wurden Verfahren zur Auswahl externer technischer Dienstleister festgelegt.

Die Europäische Zentralbank hat einen zweiten Fortschrittsbericht zur geplanten Einführung des digitalen Euro veröffentlicht. Trotz der erzielten Fortschritte hebt der Bericht einige Herausforderungen hervor, mit denen der Prozess konfrontiert ist. Zu diesen Herausforderungen zählen die Begrenzung der Ausgabemengen digitaler Zentralbankwährungen (CBDC), der Datenschutz und die Harmonisierung der Gesetze.

Der Fortschrittsbericht beleuchtet die erste Hälfte der Vorbereitungsphase im Anschluss an die Untersuchungs- und Planungsphase. Die Regelentwicklungsgruppe (RDG) des digitalen Euro-Systems hat den Überprüfungsprozess maßgeblich vorangetrieben und auf Grundlage der Überprüfung Maßnahmen ergriffen. Zu diesen Maßnahmen gehört die Einrichtung der sieben neuen RDG-Arbeitsgruppen mit Marktteilnehmern und Zentralbanken im Mai 2024.

Die RDG gestaltet die Regeln für den digitalen Euro

Das Regelwerk konzentrierte sich auf kritische Bereiche, darunter Mindeststandards für die Benutzerfreundlichkeit, Risikomanagement und Implementierungsspezifikationen. Die Forschungsgruppe (RDG) arbeitet an der nächsten Phase des Regelwerks, die im Rahmen der Vorbereitungsphase für den digitalen Euro abgeschlossen werden soll. Die Anmerkungen aus der Zwischenprüfung der RDG sollen dabei berücksichtigt werden. Das Regelwerk ist entscheidend für die Authentifizierung des digitalen Euro. Es schafft die Grundlage dafür, dass der digitale Euro europaweit ,analog zu cash . Der Bericht der RDG wird im Juli 2025 erwartet.

Um die wahrscheinlichen Bedürfnisse der Nutzer zu ermitteln, sind weitere Untersuchungen zu Nutzerprofilen erforderlich. Die Forscher möchten insbesondere die bevorzugten Haltegrenzen der Nutzer festlegen. Diesen Bereich werden sie nach Abschluss der technischen Untersuchungen mit nationalen Banken genauer bestimmen.

Der Bericht betonte:

„Es werden umfassende Nutzerforschung und technische Experimente durchgeführt, um umsetzbare Erkenntnisse über die Präferenzen der Nutzer zu gewinnen und innovative Anwendungsfälle für den digitalen Euro zu entwickeln.“

~ Fortschrittsbericht der EZB zum digitalen Euro

Das Projektteam befasst sich mit Haltegrenzen und Anbieterauswahl für den digitalen Euro

Zuvor gab es Berichte , wonach Halteobergrenzen zu einer Pattsituation zwischen den nationalen und europäischen Zentralbanken geführt hätten. Eine derzeit geprüfte praktische Lösung zur Einhaltung einer Obergrenze für digitale Euros ist ein „umgekehrter Wasserfall“. Dabei sollen überschüssige digitale Euros automatischmaticFiatgeld auf ein verknüpftes Bankkonto umgewandelt werden. Der Bericht erwähnte außerdem, dass ein Team an einer Lösung für Offline-Transaktionen arbeite, ohne jedoch Details zu nennen.

Der Bericht prognostiziert einen harten Wettbewerb zwischen europäischen und außereuropäischen Dienstleistern und betont das Streben nach mehr technischen Dienstleistungen, einschließlich Wallets.

Das Projektteam hat die Verfahren zur Auswahl potenzieller Anbieter für die digitale Euro-Serviceplattform entwickelt. Die Ausschreibung für externe Komponenten läuft bereits, und die Bewertungen sind im Gange. Die nationalen Zentralbanken des Eurosystems sind aufgefordert, Angebote für interne Komponenten abzugeben.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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