Das niederländische Finanzministerium hat die Zentralbank des Landes um Unterstützung bei der Überwachung trac Aktivitäten der niederländischen Kryptoindustrie gebeten. Dieses Vorgehen ist nicht nur übertrieben, sondern auch sehr kostspielig. Während die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die fünfte Geldwäscherichtlinie ( AMLD5 ) in nationales Recht umsetzen, gehen einige über die darin enthaltenen Empfehlungen hinaus.
Um ein Beispiel zu nennen: In den Niederlanden hat das Finanzministerium eine Reihe von ungewöhnlichen, kostspieligen und abwegigen Gesetzesänderungen für die niederländische Kryptoindustrie eingebracht. Sollten die Abgeordneten diese Änderungen verabschieden, könnte dies die gesamte kryptografische Innovationskraft der Niederlande zunichtemachen.
Niederländische Änderungen für die niederländische Kryptoindustrie
vorgeschlagene AMLD5 scharf kritisiert . Insbesondere in den Niederlanden waren die Stimmen dieser Gruppen sehr laut.
Das niederländische Mining-Unternehmen Simplecoin hatte seine Aktivitäten Anfang des Jahres aufgrund der übermäßig strengen KYC-Verfahren und -Anforderungen eingestellt. Auch die beliebte Krypto-Derivate-Handelsplattform Deribit hat die Niederlande aus ähnlichen Gründen verlassen. Laut Deribit :
Ziel des neuen Regulierungsrahmens ist die Verbesserung der Transparenz. Dies geschieht jedoch auf Kosten der Privatsphäre von Kryptowährungsinhabern.
Aufgrund der strengen Verfahren und Anforderungen hat das Derivatehandelsunternehmen seinen Sitz inzwischen in das kryptofreundlichere Panama verlegt. Sollte der jüngste Vorschlag des Finanzstabilitätsrats zum Verbot von Stablecoins jedoch angenommen werden, wird ein Wechsel in kryptofreundlichere Länder wie Panama wenig nützen.
Abgesehen von den strengen KYC-Anforderungen der Behörden können sich kleine Unternehmen die Kosten für die Umsetzung der neuen Vorschriften nicht leisten. Daher haben sich kleine Firmen wie CoinGarden mit größeren Unternehmen wie BitMyMoney zusammengeschlossen, um die zusätzlichen Verwaltungskosten zu senken.
Größere Unternehmen müssen die zusätzlichen Kosten stärker tragen.
Gründer des niederländischen Krypto-Unternehmens Bitkassa , erklärte gegenüber Medienvertretern, dass der niederländischen Krypto-Branche insgesamt 1,8 Millionen US-Dollar an zusätzlichen Kosten entstehen. Weiterhin gab er an, dass die Behörden angekündigt hätten, die größeren Unternehmen stärker an diesen Kosten zu beteiligen. Wie dies konkret umgesetzt werden soll, sei jedoch noch unklar.
Seinen Angaben zufolge müsste sein Unternehmen Bitkassa im Falle der Verabschiedung der Gesetzesänderungen jährlich über 37.000 US-Dollar für die Einhaltung der neuen Vorschriften aufbringen. Diese Kosten sind deutlich höher als die Ausgaben herkömmlicher Treuhand- und Kreditkartenunternehmen.

