- Ein ehemaliger Mitarbeiter von Cryptopia soll Kryptowährung im Wert von fast 250.000 US-Dollar von der Börse gestohlen haben.
- Die gegen ihn erhobenen Anklagen stehen jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Cyberangriff auf die Börse.
Einem Bericht vom Dienstag zufolge wurde ein ehemaliger Mitarbeiter der inzwischen insolventen neuseeländischen Kryptowährungsbörse Cryptopia wegen Diebstahls angeklagt. Der Angestellte soll Kryptowährungen im Wert von fast 250.000 US-Dollar von der Börse gestohlen haben, angeblich nachdem diese im vergangenen Jahr gehackt worden war. Ein Sprecher der örtlichen Polizei bestätigte dies.
Digitale Währungen im Wert von fast 250.000 US-Dollar gestohlen
Dem heutigen Bericht zufolge wurde der Name des Angeklagten vorläufig geheim gehalten. Der Cryptopia-Mitarbeiter wurde wegen Diebstahls von Kryptowährungen und Kundendaten im Wert von 246.000 US-Dollar angeklagt. Die Insolvenzverwalter von Grant Thornton gaben bekannt, dass der mutmaßliche Diebstahl kurz vor ihrer Bestellung verübt wurde. „Nachdem wir den mutmaßlichen Diebstahldent, informierten wir die Polizei“, so die Insolvenzverwalter.
Der Angeklagte wird voraussichtlich im nächsten Monat zu seiner nächsten Anhörung erscheinen. Obwohl alle gestohlenen Kryptowährungen an die Liquidatoren zurückgegeben wurden, gab die Polizei an, dass die Anklage gegen den Mitarbeiter der Börse nicht mit dem Cyberangriff in Zusammenhang steht. Die Kryptowährungsbörse wurde bekanntlich geschlossen, nachdem Hacker im Januar letzten Jahres digitale Währungen im Wert von rund 24 Millionen US-Dollar gestohlen hatten.
Cryptopia-Hack
Cryptopia zählte zu den führenden Kryptowährungsbörsen des Landes. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Börse während ihrer Betriebszeit erfolgreich war. Gegründet im Jahr 2014, wuchs Cryptopia in den letzten drei Jahren auf rund 100 Mitarbeiter. Vor dem Angriff verwaltete die Börse digitale Vermögenswerte im Wert von über 170 Millionen US-Dollar und zählte 800.000 aktive Kunden. Die gestohlenen Kryptowährungen machen Berichten zufolge etwa 15 Prozent der digitalen Vermögenswerte der Kunden aus.
Da die Börse durch den Cyberangriff massiv beeinträchtigt beauftragte Grant Thornton etwa vier Monate nach dem dent .

