Der spanische Anwalt und Berater Sergio Carrasco gab heute in einem Tweet bekannt, dass das Startup-Unternehmen CryptoSolarTech, das eine Kryptowährungs-Mining-Farm betreibt, 68 Millionen Dollar (68 Mio. USD) an die Geldgeber zurückzahlen wird.
Das Unternehmen plante die Errichtung solarbetriebener Minen in Spanien, scheiterte jedoch, da es keine Baugenehmigung erhielt. Es berief sich auf höhere Gewalt und erklärte, das unglückliche Schicksal des Start-ups habe dies zur Folge gehabt.
Carrascos Tweet lautet:
Wow, es scheint, als ob Cryptosolartech den Betrieb einstellt … #Überraschung #NICHT Wenigstens heißt es, dass das im ICO erhaltene Geld zurückerstattet wird.
Vaya, parece que Cryptosolartech cesa operacions… #surprise #NOT Nur wenige Würfel, die im ICO gewonnen werden müssen. pic.twitter.com/DlWx4uphHv
— Sergio Carrasco (@sergiocm) 19. Februar 2019
Das Startup hatte seinen Geldgebern versprochen, dass es, falls es die Pläne in Spanien nicht innerhalb von sechzig Tagen umsetzen würde, das gesamte im Rahmen des Initial Coin Offerings (ICO) eingesammelte Geld zurückzahlen würde. Daraufhin investierten nicht nur Spanier, sondern auch Singapurer mit der Mindestsumme von neunhunderttausend (900.000) Euro.
Das ICO konnte jedoch den anfänglichen Erwartungen nicht gerecht werden und rutschte schnell in die Riege der größten Verlierer des Jahres 2018 ab. Obwohl das Startup aufgrund fehlender Genehmigungen zum Bau der Farming-Anlage ein schnelles Ende fand, ebnete es den Weg für ein anderes ICO aus Paraguay.
Rückerstattungen für Krypto-Solarstrom, ICO-Geld