Krypto-Miner sind den iranischen Behörden seit Langem ein Dorn im Auge. Letzten Monat berichteten Medien, dass führende Regierungsvertreter Krypto-Miner wegen ihres hohen Stromverbrauchs gerügt und ihnen einen Anstieg der Stromkosten um 7 % im Land angelastet hätten.
Nun scheint das zentralasiatische Land endlich bereit zu sein, auf sein Problem mit dem Krypto-Mining steem Quellen hat die iranische Wirtschaftskommission eine Reihe von „Stromtarifen“ für Krypto-Miner festgelegt, die auf dem gleichen System von Tarifen für Stromimporte basieren.
Die Nachricht wurde offenbar von Homayoun Ha'eri, dem stellvertretenden Energieminister des Landes für Strom und Elektrizität, verkündet. Berichten zufolge sind die Tarife zwar bereits festgelegt, müssen aber noch vom Kabinett genehmigt werden, bevor sie offiziell in Kraft treten können.
Der Minister versäumte es, die von der Wirtschaftskommission festgelegten konkreten Tarife offenzulegen. Seinen Angaben zufolge werden die Stromexportpreise von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst, darunter die Brennstoffpreise in der Golfregion.
Diese Nachricht steht im krassen Gegensatz zu den Ereignissen Anfang des Monats, als die iranische Regierung offenbar die Genehmigung für den Krypto-Mining-Prozess . Diese Genehmigung sollte jedoch angeblich an zwei Bedingungen geknüpft sein: Erstens sollte der Mining-Preis auf dem Strompreis für den Export basieren, und zweitens sollten die durch den Mining-Prozess erworbenen Kryptowährungen wieder in den Wirtschaftskreislauf des Landes zurückgeführt werden.
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