Am 7. Juni befasste sich das russische Parlament mit dem Thema des Kryptowährungs-Minings und beschloss, für solche Operationen eine administrative Verantwortung einzuführen.
Der Vorsitzende des Ausschusses der Staatsduma, Aksakov, informierte die Nachrichtenagentur TASS in einem Interview über dieses Szenario und bekräftigte, dass die Regierung die administrative Verantwortung für Krypto-Mining bis Ende Juni prüft.
Duma führte aus, dass alles, was gegen die Gesetze und Regeln des Landes verstößt, als illegal anzusehen sei und dass gegen solche Handlungen strenge Maßnahmen ergriffen werden sollten.
Er erklärte, dass alles, was mit Krypto-Mining zu tun hat, illegal sei und dass auch damit verbundene offene Blockchains illegale Produkte hervorbringen würden. Die an solchen Aktivitäten Beteiligten sollten die Konsequenzen in Form von Geldstrafen tragen.
Entscheidend ist hierbei, dass der Kauf und Verkauf von Bitcoin Bitcoin besitzen darf . Allerdings müssen dabei die im jeweiligen ausländischen Recht festgelegten Verkaufsbedingungen beachtet werden.
Im Mai 2018 wurde zwar ein Gesetzentwurf zu „Digitalen Finanzanlagen“ verabschiedet, dieser wies jedoch Lücken auf, da er keine Regelungen zum Krypto-Mining enthielt. Daher wurde er zur Überarbeitung zurückverwiesen.
Die Regierung verzögerte die Umsetzung der FATF-Forderung zur Einführung kryptobezogener Begriffe immer wieder. Auch die Richterin am Obersten Schiedsgerichtshof, Ljudmila Nowoselowa, betonte, dass der Begriff „Digitale Vermögenswerte“ in das russische Zivilrecht aufgenommen werden müsse.
Verbot des Kryptowährungs-Minings in Russland