Zusammenfassung (TL;DR)
- Nach der Direktnotierung an der NASDAQ stiegen die Aktien von Coinbase vor dem Börsengang sprunghaft an.
- Die Börse bezog sich in ihrer Einreichung auf den Schöpfer von Bitcoin.
- Das Krypto-Unternehmen gab außerdem bekannt, dass es nun dezentralisiert ist und keinen Hauptsitz mehr hat.
Coinbase-Aktie schießt nach Börsengangsanmeldung (S-1) in die Höhe
Coinbases S-1-Antrag bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) für ein Direktlisting an der NASDAQ ist nun öffentlich. Infolgedessen stieg der Kurs der Aktien des Unternehmens vor dem Börsengang an der FTX innerhalb weniger Stunden von 390 US-Dollar auf über 430 US-Dollar.
Die Börse hat seit ihrer Gründung vor neun Jahren ein enormes Wachstum erlebt und einen Kundenstamm von rund 43 Millionen aufgebaut. Infolgedessen stieg auch der Umsatz auf etwa 3,4 Milliarden US-Dollar. Daher überrascht der Kursanstieg der Aktien vor dem Börsengang (IPO) kaum, insbesondere da die Börse ihren Börsenprospekt erst Ende letzten Jahres angekündigt hatte.
Der Kursanstieg der Coinbase-Aktien vor dem Börsengang wirkt sich positiv auf Bitcoin aus
Coinbase scheint frühzeitig an Kryptowährungen geglaubt zu haben, da die Börse bekannt gab, bereits sehr früh in Bitcoin und Ethereum investiert zu haben. Darüber hinaus wird angenommen, dass die Meldung über die S-1-Anmeldung auch andere Märkte, wie beispielsweise Bitcoin, positiv beeinflusst hat.
Nach Bekanntwerden der Nachricht Bitcoin Kurs und stieg wieder über 50.000 US-Dollar, nachdem er am Montag von seinem Allzeithoch gefallen war. Die Börse erwähnte in ihrer Mitteilung außerdem Bitcoin -Erfinder Satoshi Nakamoto, was einige Reaktionen auf Twitter hervorrief.
Die Börse gab außerdem bekannt, dass sie nun dezentralisiert , da sie keinen Hauptsitz mehr hat und ihre Mitarbeiter nun im Homeoffice arbeiten. CEO Brian Armstrong tron dies am 25. Februar in einem Blogbeitrag mit.
Die Dezentralisierungsbemühungen der Börse stießen bei Twitter-Nutzern auf heftige Kritik. Die meisten Kommentare unzufriedener Kunden offenbarten, dass Coinbase einen sehr schlechten Kundenservice bietet und in extremen Marktsituationen unzuverlässig agiert.

