Coinbase-Experiment zur Gesichtserkennung mit Clearview AI sorgt für Kontroversen

Die jüngsten Tests der Gesichtserkennungssoftware von Coinbase haben bei den Nutzern der Kryptobörse für Unmut gesorgt. Die von Clearview AI entwickelte Software ist bereits dafür bekannt, Nutzerbilder ohne deren Zustimmung zu sammeln und zu verarbeiten.
Clearview AI führte Gesichtserkennungstests für rund 2200 namhafte Unternehmen durch, darunter Wells Fargo, Coinbase und zahlreiche Strafverfolgungsbehörden. Das Startup erntetetracden sozialen Medien heftige Kritik, da ihm vorgeworfen wurde, private biometrische Daten von Nutzern ohne deren Zustimmung zu sammeln.
Die Gesichtserkennung von Coinbase ist nur die Spitze des Eisbergs
BuzzFeed veröffentlichte gestern interne Dokumente von Clearview AI. Darin wird beschrieben, wie große Konzerne, darunter Unternehmen des öffentlichen Sektors, globale Banken und Tech-Giganten, die Gesichtserkennungssoftware von Clearview zur Verarbeitung personenbezogener Daten eingesetzt haben. Clearview führt derzeit Rechtsstreitigkeiten mit Google, Twitter, YouTube und Facebook, da das Unternehmen deren Nutzerdaten verwendet hat.
Das Suchtool Clearview basiert auf künstlicher Intelligenz und sammelt Nutzerdaten, insbesondere Bilder, von öffentlich geteilten Social-Media-Websites. Interessanterweise erfolgt diese Datenerhebung ohne Einwilligung der Nutzer. Das Unternehmen gibt an, die Strafverfolgungsbehörden bei der trackrimineller Elemente zu unterstützen. Kein Wunder also, dass neben vielen namhaften Privatunternehmen und Banken auch große Strafverfolgungsbehörden zu seinen Kunden zählen. Über den genauen Verlauf des Gesichtserkennungsexperiments von Coinbase ist wenig bekannt.
Coinbase nutzte Clearview AI, um seine Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken
jedoch Coinbase keine Kundendaten mit ein. experimentierte mit Gesichtserkennung, um seine Sicherheits- und Compliance-Bemühungen zu verstärken. Das Experiment bezog Es diente vielmehr dazu, die neuesten am Markt verfügbaren Sicherheitslösungen zu erkunden. Die Börse möchte maximalen Schutz für ihre Mitarbeiter gewährleisten und ihre Büros mit modernster Sicherheitstechnik ausstatten.
Clearview AI wurde vorgeworfen, mit rund sieben Millionen Dollar Kapital im Verborgenen zu agieren. Das Unternehmen geriet in die Schlagzeilen, als die New York Times über gravierende Datenschutzverletzungen in Clearviews Geschäftsmodell berichtete. Das Startup behauptet, mit seinem Toolkit bis zu drei Milliarden Bilder durchsuchen zu können.
Titelbild von Pixabay
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Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
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