Laut dem chinesischen Handelsministerium hat das Land versucht, die Genehmigungen für Exportlizenzen für Seltene Erden an EU-Unternehmen zutrac. Eine endgültige Entscheidung über EU-Brandy-Importe wird am 5. Juli erwartet. Die Gespräche zwischen China und der EU über Mindestpreise für Elektrofahrzeuge befinden sich in der letzten Phase.
gab das chinesische Handelsministerium , dass es ein beschleunigtes Verfahren zur Erteilung seltener Exportlizenzen an qualifizierte EU-Unternehmen einführen werde. Das Ministerium fügte hinzu, dass es seine endgültige Entscheidung bezüglich der Untersuchungen zu EU-Brandy-Importen am 5. Juli veröffentlichen werde. Zudem teilte das Ministerium mit, dass die Gespräche mit der EU über Mindestpreise für in China hergestellte Elektrofahrzeuge die finale Phase erreicht hätten, betonte aber, dass weitere Anstrengungen beider Seiten erforderlich seien.
China kündigt an, die Genehmigung von Exportlizenzen zu beschleunigen
F: Der französischedent Macron erklärte, dass sich beide Seiten in seinem jüngsten Telefonat mit dem chinesischendent Xi Jinping darauf geeinigt hätten, die Bemühungen zur Lösung des Cognac-Konflikts zu beschleunigen. Könnten Sie uns über den aktuellen Stand der Fortschritte beider Seiten in dieser Angelegenheit informieren? Besteht die Möglichkeit…
– 中华人民共和国商务部MOFCOM (@MOFCOM_China) 3. Juni 2025
Nach den von US-Präsident dent verhängten Zöllen beschränkte den Export einer Vielzahl von Seltenen Erden in bestimmte Länder. Das Land setzte außerdem den Export seltener Magnete an EU-Unternehmen aus, was die Lieferketten von Halbleiterherstellern, Automobilproduzenten, Rüstungsunternehmen trac anderen Herstellern weltweit beeinträchtigte.
Das chinesische Handelsministerium gab bekannt, dass China die von der EU angesprochenen Probleme beim Export von Seltenen Erden mit Sorge betrachtet. Das Ministerium fügte hinzu, dass es an einer Vereinfachung der Genehmigungsverfahren arbeite. Handelsminister Wang äußerte die Hoffnung, dass die EU China entgegenkommen und wirksame Maßnahmen ergreifen werde, um den gesetzeskonformen Handel mit Hightech-Gütern nach China zu ermöglichen, zu sichern und auszubauen.
Die Europäische Handelskammer, eine Lobbyorganisation in Peking, erklärte, dass trotz der schnellen Genehmigungen für notwendige Lieferungen nicht genügend Fortschritte erzielt worden seien, um viele Unternehmen vor Lieferkettenunterbrechungen zu schützen. Jens Eskelund,dent der Europäischen Handelskammer, sagte, die Mitgliedsunternehmen hätten weiterhin mit mangelnder Transparenz in dieser Angelegenheit zu kämpfen. Eskelund fügte hinzu, dass einige Mitgliedsunternehmen nach wie vor Verzögerungen erlebten.
China verspricht, eine endgültige Entscheidung über Brandy-Exporte zu treffen
China hat kürzlich Antidumpingmaßnahmen eingeführt, die Einfuhrzölle von bis zu 39 Prozent auf europäischen Brandy vorsehen und die Beziehungen zwischen China und der EU weiter belasten. Die chinesische Regierung verhängte die Zölle wenige Tage, nachdem die EU geäußert hatte . Die EU erklärte, sie habe gegen Importe von Elektrofahrzeugen aus China vorgegangen, um ihre heimische Elektroautoindustrie zu schützen.
Der französische Präsident dent Macron warf China reine Vergeltungsmaßnahmen vor, nachdem dieses Einfuhrzölle auf europäischen Brandy eingeführt hatte. Laut EU haben die Einfuhrzölle den Absatz europäischer Marken wie Pernod Ricard, Rémy Cointreau, Hennessy und Martell beeinträchtigt dent
Das Handelsministerium hatte zuvor angekündigt, seine endgültige Entscheidung bezüglich der Branntweinzölle bis Januar zu treffen. Die Frist wurde zunächst bis April, später jedoch bis zum 5. Juli verlängert. Am Samstag teilte das Ministerium mit, dass französische Firmen und Organisationen Anträge auf Preisverpflichtungen für Branntweinexporte nach China eingereicht hätten. Weiter hieß es, die chinesischen Ermittler hätten sich bereits mit den französischen Firmen und Organisationen auf die Kernpunkte geeinigt.
Das Handelsministerium gab bekannt, dass die zuständigen Behörden den vollständigen Text der Preiszusagen geprüft haben. Das Ministerium versicherte, dass die endgültige Entscheidung vor dem festgelegten Termin vorliegen werde. Die Europäische Kommission erklärte im April, dass die EU und China eine Vereinbarung getroffen hätten, die Einführung von Mindestpreisen für in China anstelle der im vergangenen Jahr von der Union eingeführten Zölle zu prüfen. Das Handelsministerium teilte mit, dass die EU zudem vorgeschlagen habe, neue technische Wege im Bereich der Elektrofahrzeuge zu erkunden, und fügte hinzu, dass das Ministerium diese Vorschläge noch prüfe.
China äußerte zunehmend Besorgnis darüber, dass Europa einen ähnlichen Kurs wie Trump eingeschlagen habe, indem es Beschränkungen für den Verkauf von Chipfertigungsanlagen und Halbleitern nach China verhängt habe. Trump kündigte an, die USA würden am Montag in London Gespräche mit China führen, was den Weg für eine weitere Deeskalation im Handelskrieg zwischen den beiden Ländern ebnen könnte.

