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Blockchain-Protokoll stärkt Medienunternehmen im Umgang mit KI-Entwicklern

VonAamir SheikhAamir Sheikh
Lesezeit: 2 Minuten,
KI-Entwickler
  • Fox Corp. stellt Verify vor, eine Blockchain-basierte Plattform, die Medienunternehmen dabei helfen soll, ihre Inhalte trac. Der Fokus liegt dabei auf großen KI-Entwicklern, die geistiges Eigentum (IP) für das Training nutzen.
  • Verify nutzt Polygon als Grundlage seiner Architektur und verwendet kryptografische Signaturen, um die Herkunft und den Ursprung von Inhalten zudentund so Transparenz hinsichtlich Eigentums- und Urheberrechtsstatus zu gewährleisten.
  • Während Fox Corp. vor der Herausforderung steht, etablierte Medienunternehmen für Verify zu gewinnen, zielt die Plattform darauf ab, Kreative zu stärken, indem sie bei Verhandlungen mit KI-Entwicklern unterstützt und so Bedenken ausräumt, die von Medienhäusern wie der New York Times geäußert wurden.

Fox Corp. hat mit Verify eine bahnbrechende, auf Blockchain basierende Plattform vorgestellt, die von ihrem hauseigenen Technologie-Team entwickelt wurde. Dieses innovative Protokoll soll die Art und Weise, wie Medienunternehmen ihre Online-Inhalte tracund verwalten, revolutionieren und dabei insbesondere die Bedenken großer KI-Entwickler berücksichtigen. Verify, powered by Polygon, nutzt kryptografische Signaturen, um die Herkunft von Inhalten zudentund Transparenz hinsichtlich Eigentumsrechten und Urheberrechten zu fördern.

Das Verify-Protokoll – Eine neue Ära der trac

Fox Corp.s Verify ist eine verteilte Datenbank, die mithilfe einer kryptografischen Signatur die Nutzung von geistigem Eigentum (IP) durch große KI-Entwickler trac. Das Mitte 2023 eingeführte Protokoll hat seine Wirksamkeit bereits unter Beweis gestellt, indem es Herkunft und Verlauf von über 70.000 Inhalten der Marke Fox authentifiziert hat. Medienunternehmen, die Verify nutzen, können ihre Inhalte zur Verifizierung hochladen und behalten dabei die Kontrolle über die Nutzungsrechte, die sie KI-Entwicklern für das Training großer Sprachmodelle (LLMs) einräumen.

Melody Hildebrandt, CTO von Fox Corp., gab bekannt, dass das Unternehmen Verify mit Drittanbietern integriert hat, um die Einreichung von Inhalten zu vereinfachen. Die Plattform basiert auf einem Content-Graphen, in dem gehashte und kryptografisch signierte Inhalte ihrem verifizierten Eigentümer zugeordnet werden. Intelligentetracermöglichen eine erlaubnisfreie Zugriffskontrolle und fördern das digitale Rechtemanagement zwischen Rechteinhabern und verschiedenen Beteiligten.

Medienunternehmen werden gegenüber KI-Entwicklern gestärkt

Die Einführung von Verify erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Medienhäuser, darunter die New York Times, KI-Firmen dafür kritisieren, dass sie ihr geistiges Eigentum ohne direkte Genehmigung nutzen. Fox Corp. positioniert Verify als Werkzeug, das Medienunternehmen bei Verhandlungen mit KI-Entwicklern unterstützt und Urhebern in diesen Gesprächen mehr Verhandlungsmacht verleiht.

Fox Corp. hat offiziell bekannt gegeben, dass laufende Verhandlungen mit renommierten Entwicklern künstlicher Intelligenz, darunter OpenAI, geführt werden, um Kooperationsprojekte im Zusammenhang mit der Nutzung ihrer Inhalte in den Trainingsprozessen von Sprachmodellen wie ChatGPT zu erkunden. 

Dieser strategische Schritt steht im Einklang mit dem branchenweiten Trend, dass Medienunternehmen aktiv eine faire Vergütung und formale Genehmigungsmechanismen von KI-Entwicklern anstreben, um einen gewissenhaften und kooperativen Ansatz bei der Integration ihrer Inhalte in hochmoderne Sprachmodelle zu gewährleisten.

Kann Verify das Gleichgewicht zwischen Medien und KI neudefi?

Mit dem Einsatz von Verify betritt Fox Corp. Neuland und leitet einen bahnbrechenden Wandel in der Beziehung zwischen Medienunternehmen und KI-Entwicklern ein. Der erfolgreiche Einsatz von Verify in der Berichterstattung von Fox News belegt bereits frühzeitig dessen Leistungsfähigkeit und lässt das transformative Potenzial der Technologie erahnen. 

Die eigentliche Herausforderung besteht jedoch darin, den Einfluss von Verify über das Fox-Ökosystem hinaus auszudehnen und die komplexen Herausforderungen zu meistern, die Blockchain-Projekte, die eine breite Akzeptanz anstreben, oft behindern – und zwar jenseits der Bereiche Non-Fungible Tokens (NFTs) und Decentralized Finance (DeFi).

Die entscheidende Frage bleibt: Kann Verify diese Hürden überwinden und sich zu einer zentralen Kraft entwickeln, die die Landschaft der Inhaltsnutzung und der Rechte an geistigem Eigentum im Zeitalter der künstlichen Intelligenz neu gestaltet? Während die Zeit ihre Geschichte entfaltet, bleibt die Antwort verborgen, birgt aber das Versprechen, dass Verify sich als Katalysator für Transparenz und Zusammenarbeit erweisen und eine neue Ära selbstbestimmter Verhandlungen zwischen Medienunternehmen und der stetig wachsenden Welt der KI-Entwicklung.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Aamir Sheikh

Aamir Sheikh

Aamir ist Technologiejournalist mit fast sechs Jahren Erfahrung in der Krypto- und Technologiebranche. Er absolvierte die MAJ University mit einem MBA in Finanzen und Marketing. Derzeit arbeitet er für Cryptopolitan, wo er über die neuesten Entwicklungen auf den Kryptowährungsmärkten und Preisprognosen berichtet.

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