BlackRock hat mit digitalen Vermögenswerten ein neues Profitcenter geschaffen und erzielt weniger als zwei Jahre nach dem Start seiner Kryptowährungs-ETFs einen jährlichen Umsatz von mehr als einer Viertelmilliarde Dollar.
Der weltweit größte Vermögensverwalter gilt nun als Maßstab für traditionelle Finanzunternehmen, die ein Engagement in Bitcoin und Ethereumanstreben. Analysten gehen davon aus, dass sich daraus eine Veränderung der globalen Kapitalströme ergeben könnte.

BlackRock verfügt über eine Gewinnmaschine im Wert von 260 Millionen Dollar
Laut Zahlen von Leon Waidmann, Forschungsleiter der Onchain Foundation, BitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoinEthereum -ETFs von BlackRock jährlich rund 260 Millionen US-Dollar Umsatz. Der Großteil davon entfällt mit 218 Millionen US-Dollar auf den BitcoinBitcoin BitcoinBitcoin ETF, während der Ether-ETF 42 Millionen US-Dollar erwirtschaftet.
Dieser Umsatz wurde in weniger als zwei Jahren seit dem Debüt der Spot Bitcoin -ETFs am 11. Januar 2024 erzielt. Zum Vergleich: Viele Fintech-Einhörner haben selbst nach einem Jahrzehnt des Bestehens oft Schwierigkeiten, vergleichbare Umsatzniveaus zu erreichen.
BlackRocks wichtigster BitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoin Trust (IBIT) von über 89 Milliarden US-Dollar und hält damit einen Marktanteil von 58,7 % am US-amerikanischen Spotmarkt Bitcoin -ETFs. Im Vergleich dazu verwaltet das Produkt von Fidelity 22,8 Milliarden US-Dollar, was einem Marktanteil von 15 % entspricht.

BlackRock setzt den Maßstab für Institutionen
Waidmann verglich BlackRocks Strategie und Aufstieg mit Amazons anfänglicher Strategie, mit Büchern zu beginnen, bevor man in alle Bereiche des E-Commerce expandierte. ETFs seien laut Waidmann lediglich der „Einstieg in die Kryptowelt“ für BlackRock, mit dem Potenzial, in die Bereiche Verwahrung, Staking und Derivate digitaler Vermögenswerte zu expandieren, sobald die Vertriebskanäle etabliert seien.
Angesichts der nachgewiesenen Einnahmequelle stehen nun auch andere globale Vermögensverwalter, Pensionsfonds und Versicherer unter Druck, Kryptowährungen ernst zu nehmen. Was einst als spekulative Anlageklasse abgetan wurde, wird zunehmend als ernstzunehmende Geschäftsmöglichkeit neu definiert.
„Jeder Pensionsfonds, jeder Staatsfonds und jede Versicherungsgesellschaft hat jetzt einen Benchmark“, sagte Waidmann in seinem Beitrag auf X. „Wenn BlackRock jährlich 260 Millionen Dollar aus Bitcoin und Ethereumtrackann, werden andere folgen.“
Analysten vermuten, dass Zuflüsse aus ETFs und Unternehmensfonds den aktuellen Kryptomarktzyklus sogar verlängern könnten. André Dragosch, Leiter der europäischen Forschungsabteilung bei Bitwise, sagte demnach, dass die Aufnahme von Kryptowährungen in US-amerikanische 401(k)-Altersvorsorgepläne dazu beitragen könnte, Bitcoin noch vor Jahresende auf 200.000 US-Dollar zu treiben.
Die Zukunft sieht rosig aus
Trotz der beeindruckenden Zahlen bleiben Fragen zur Nachhaltigkeit bestehen. Der Gebührendruck stellt in der ETF-Branche ein ständiges Risiko dar, da Wettbewerber im Kampf um Kapitalzuflüsse mit Preisdumping um die Gunst der Kunden werben. BlackRocks Vorsprung in Vertrieb und Liquidität ist zwar beträchtlich, doch es wird erwartet, dass Konkurrenten aggressiv um weitere Anteile werben werden.
Seit Anfang 2024, als die US-Regulierungsbehörden grünes Licht für Bitcoin -ETFs gaben, hat der Kryptomarkt ein beträchtliches Wachstum erlebt, und es wurden günstigere Regulierungen eingeführt, was den Einstieg in diesen Bereich für institutionelle Anlegertracmacht.
BlackRock, einer der ersten institutionellen Investoren und einer der größten institutionellen Bitcoin-Anleger, ist gut positioniert, um von seinen strategischen Entscheidungen zu profitieren. Allerdings sollte beachtet werden, dass jede Kursänderung oder ein schwerwiegendes Marktversagen den Aufschwung dent könnte.
Wie Waidmann es formulierte: „Der weltgrößte Vermögensverwalter hat bewiesen, dass Kryptowährungen ein ernstzunehmendes Profitcenter sind.“ Das Imperium ist gefestigt – und der Rest der Finanzwelt ist gewarnt.

