Bitmain hat sich schließlich für einen Börsengang (IPO) an der Hongkonger Börse entschieden. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist die Herstellung von Krypto-Mining-Ausrüstung. Bitmain gilt als bahnbrechend im Bitcoin -Mining-Markt. Analysten gehen davon aus, dass der Börsengang die Nachfrage nach digitalen Währungen sowohl bei lokalen Investoren als auch bei Investoren und Organisationen aus Hongkong ankurbeln wird.
Anhand des Marktanteils von 74,5 Prozent und des Umsatzes lässt sich erkennen, dass Bitmain der weltweit führende Anbieter von Krypto-Mining-Ausrüstung ist. Auch Frost & Sullivan bezeichnete Bitmain als eines der führenden Unternehmen im Bereich Mining-Ausrüstung.
Die hervorragenden Geschäftszahlen von Bitmain und seine führende Position im Krypto-Mining-Sektor reichen aus, um Investoren für den Börsengang zutrac. Der Umsatz stieg in den letzten zwei Jahren kontinuierlich von 137 Milliarden US-Dollar auf 2,5 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus erwirtschaftete das Unternehmen allein im ersten Halbjahr 2018 einen Gewinn von 1,1 Milliarden US-Dollar.
Bitmain betreibt außerdem BTC.com und Antpool. Mit diesen Mining-Pools besitzt Bitmain auch elf Mining-Zentren in China. Über diese Mining-Pools erzielt Bitmain eine Hash-Rate von 37,1 %.
Die IPO-Unterlagen enthielten alle relevanten Statistiken und Geschäftstätigkeiten von Bitmain. Darin wurden auch die Bitmain-Mining-Farmen in Sichuan, Xinjiang und der Inneren Mongolei beschrieben. Diese Farmen können bis zu 200.000 Mining-Geräte beherbergen. Weiterhin hieß es in den Unterlagen, dass BTC.com und Antpool die weltweit größten Pools in Bezug auf Rechenleistung seien. BitMEX führte eine Studie zum Börsengang von Bitmain durch und teilte mit, dass dieser die Gewinnmarge und den Umsatz Großbritanniens steigern und dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen werde.
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