Grund- unddentin Peking werden künftig mit künstlicher Intelligenz (KI) in Berührung kommen, da China seine Bestrebungen zur Vorherrschaft in diesem Sektor fortsetzt. Laut einer Erklärung der Pekinger Stadtverwaltung werden die Schulen in der chinesischen Hauptstadt künftig mindestens acht Stunden KI-Unterricht pro Schuljahr anbieten.
In der Erklärung heißt es, die Kurse sollen im Herbst beginnen, voraussichtlich am 1. September. Weiter heißt es in der Erklärung, die Schulen könnten selbst entscheiden, wie sie die Kurse gestalten möchten, wobei eine Integration in den bestehenden Lehrplan oder ein eigenständiger Kurs vorgeschlagen werde.
China hat bekräftigt , eine Vorreiterrolle in der KI-Branche einzunehmen. Das Land enjweltweites Rampenlicht, als es Anfang des Jahres mit der Veröffentlichung des neuesten Modells des chinesischen Startups DeepSeek an die Spitze der Branche katapultiert wurde. Laut Experten übertrifft dieses Modell andere KI-Modelle hinsichtlich Denkvermögen und Leistungsfähigkeit. DeepSeek ist Open Source und wurde zu einem Bruchteil der Kosten anderer LLMs wie OpenAIs ChatGPT und Googles Gemini entwickelt.
Die jüngste Aktualisierung erfolgt, nachdem Peking die Schulen aufgefordert hatte, die Ausbildung im Bereich der künstlichen Intelligenz in den Lehrplan für Kinder ab sechs Jahren zu integrieren. Peking erklärte, diese Initiative könne wesentlich dazu beitragen, einheimische Fachkräfte zu fördern, da die Rivalität zwischen China und den Vereinigten Staaten weiter zunehme.
Pekinger Schulen sollen KI-Kurse anbieten
Die Entscheidung, KI im Bildungssektor einzusetzen, folgt auf die Zusage des Nationalen Volkskongresses, den umfassenden Einsatz von KI-Modellen im großen Maßstab zu fördern. Dem Plan zufolge will die Regierung Technologieunternehmen bei der Emission von Anleihen im Inland unterstützen und die Erlöse in Innovationen, Fusionen und Übernahmen investieren. Laut Pan Gongsheng, Gouverneur der Chinesischen Volksbank, plant das Land außerdem, das Technologiekreditprogramm von 500 Milliarden Yuan auf 1 Billion Yuan (138 Milliarden US-Dollar) aufzustocken.

Bildungsminister Huai Jinpeng erklärte, die technologische Revolution im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) werde dem Bildungssektor enorme Chancen eröffnen. Er fügte hinzu, das Land werde noch vor Jahresende ein Weißbuch zur KI-Bildung veröffentlichen. Laut einer Mitteilung der Städtischen Bildungskommission wurde der „Pekinger Arbeitsplan zur Förderung der KI-Bildung an Grund- und weiterführenden Schulen (2025–2027)“ zur Umsetzung formuliert.
Dem Dokument zufolge sind Schulen verpflichtet, einen KI-Bildungslehrplan zu entwickeln, der alle Schulstufen umfasst. Sie sollen außerdem ein standardisiertes System aufbauen, das Schülerinnendentauf KI-Bildungsniveau unterrichtet. Zusätzlich wird ein Expertengremium eingerichtet, um eine angemessene Nachbetreuung zu gewährleisten. Dies beinhaltet die Einbindung von Experten aus Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen, die Forschung betreiben und diese Technologien in Grund- und weiterführenden Schulen anwenden.
In einem früheren Beitrag hatte das Bildungsministerium angekündigt, bereits jungedentund Schüler in die Thematik der Künstlichen Intelligenz (KI) einzuführen, um diese bis 2030 in den Lehrplan zu integrieren und zum Standard zu machen. Neben Grund- und weiterführenden Schulen bieten auch Universitäten KI-Kurse auf Basis des DeepSeek-Modells an. Dieser Schritt unterstreicht das Ziel der chinesischen Behörden, technologische Innovationen an Schulen im ganzen Land zu fördern.
Berichten zufolge haben die Universitäten Shenzhen und Zhejiang bereits bestätigt, dass sie Kurse auf Basis von DeepSeek anbieten. Die Jiao Tong Universität gab an, DeepSeek aktuell zur Verbesserung ihrer KI-gestützten Lernwerkzeuge einzusetzen. Auch das Campusbüro der Renmin-Universität bestätigte den Einsatz von DeepSeek in verschiedenen Anwendungsbereichen, darunter Lehre und Forschung.

