Das australische Telekommunikationsgesetz von 1997 wurde geändert, um Geheimdiensten und Aufsichtsbehörden den Zugriff auf private Smart-Geräte der Bevölkerung zu erleichtern. So ist es beispielsweise für Behörden, die Bundesstraftaten verfolgen, nun deutlich einfacher, Durchsuchungsbefehle zu erhalten, wodurch ihnen der Zugriff auf personenbezogene Daten ermöglicht wird.
Den Strafverfolgungsbehörden stehen nun 30 Tage statt 72 Stunden zur Verfügung, um diese elektronischen tron zu untersuchen. Australische Datenschützer sehen in dieser Gesetzesänderung eine Gefährdung ihrer Rechte und suchen nach Alternativen.
Als Ergebnis dieser Bemühungen wurde ein neues und sichereres Netzwerk aufgebaut, das zum ersten Datenschutzsoftwareunternehmen des Bundesstaates wurde. Am 3. April wurde die Loki Foundation als gemeinnützige Organisation registriert, die als Open-Source-Netzwerk fungiert und es Verbrauchern ermöglicht, Transaktionen sicher durchzuführen.
Die Organisation investiert außerdem in die Entwicklung weiterer Technologien, um Australiern eine sichere Plattform zum Schutz ihrer privaten Daten zu bieten. Dies gilt auch, obwohl es in Australien viele andere Organisationen gibt, die sich auf die Entwicklung freier Software für Bildungszwecke und andere Bereiche konzentrieren.
Der Projektleiter von Loki erklärte, dass mit dem gemeinnützigen Charakter des Unternehmens eine große Verantwortung einhergehe, was bedeute, dass sie verpflichtet seien, höhere Transparenzstandards einzuhalten, um dem Zweck gerecht zu werden, dem sie dienen sollen.
Angesichts des neuen Gesetzes, das in Australien verabschiedet wurde, könnten solche Organisationen einen Rückschlag erleiden. Es besteht Bedarf an der Entwicklung neuer Technologien, um diese Gesetze zu umgehen.
Australien verstärkt die Cyberüberwachung