In der sich rasant entwickelnden Technologiewelt war der Aufstieg der künstlichen Intelligenz (KI) eine wahre Revolution. Mit dem fortschreitenden Fortschritt der KI eröffnen sich nicht nur neue Möglichkeiten und Umbrüche, sondern auch Risiken für Anleger. Die Experten von Morningstar Investment Management (MIM) haben eine interessante Perspektive für 2024 aufgezeigt: Sie blicken über die großen KI-Unternehmen hinaus und konzentrieren sich auf sogenannte „Second Derivative Plays“. Dieser Ansatz bietet Anlegern die einzigartige Chance, vom KI-Trend zu profitieren, ohne die hohen Bewertungsrisiken großer KI-Konzerne wie Nvidia tragen zu müssen.
Der KI-Goldrausch
Das Interesse der Investoren an KI ist enorm, was sich in signifikanten Mittelzuflüssen in KI- und Big-Data-matic weltweit sowie in rasant steigenden Aktienkursen großer KI-Unternehmen zeigt. MIM empfiehlt Anlegern jedoch, das ungenutzte Potenzial von Sekundärderivaten im KI-Bereich zu erkunden, anstatt dem Mainstream zu folgen.
Was sind die zweiten Ableitungsspiele?
Bei den sogenannten „Derivative Plays“ handelt es sich nicht um die traditionellen Chiphersteller oder Anbieter von Technologieschnittstellen. Vielmehr sind es Unternehmen, die KI effektiv in ihre Geschäftsprozesse integrieren und so durch die Nutzung der ripple von KI neue Umsatzwachstumschancen erschließen können.
Beispiele für Geschäfte zweiter Ordnung
- IT-Beratungsunternehmen: Vielen fehlt das Fachwissen und die finanziellen Ressourcen, um ihre KI-Plattformen zu entwickeln und zu warten. IT-Beratungsunternehmen mit technischen Kompetenzen im Bereich KI-Dienstleistungen können diese Lücke schließen.
- Datenmanagement-Anbieter: Das Hosting von Unternehmensdaten für KI-Modellierung ist entscheidend. Datenmanagement-Anbieter, die sichere und effiziente Hosting-Dienste für KI-Anwendungen anbieten, stellen ein bedeutendes Wachstumsfeld dar.
- Hochgeschwindigkeitsnetzwerkanbieter: KI benötigt blitzschnelle Datenverarbeitung, um ihre Modelle effektiv zu trainieren. Unternehmen mit den höchsten Netzwerkgeschwindigkeiten können von der steigenden Nachfrage nach ihren Dienstleistungen profitieren, die durch Investitionen in generative KI entsteht.
- Rechenzentren: Das Wachstum der KI wird zu einem explosionsartigen Anstieg der Nachfrage nach Rechenleistung und Datenspeicher führen. Rechenzentren werden daher mit einem erheblichen und nachhaltigen Geschäftswachstum rechnen können, da KI-Anwendungen immer häufiger eingesetzt werden.
Die Begeisterung für KI ist unbestreitbar, doch Anleger sollten Vorsicht walten lassen und die langfristige Tragfähigkeit ihrer Investitionen berücksichtigen. Anstatt in Zeiten des Hypes kurzfristigen Gewinnern hinterherzujagen, ist esdent sich auf Unternehmen mit Wettbewerbsvorteilen zu konzentrieren
Was sind wirtschaftliche Burggräben?
Wirtschaftliche Burggräben sind Wettbewerbsvorteile, die ein Unternehmen davor schützen, von Konkurrenten leicht überholt zu werden. MIM-Experten empfehlen, nach Unternehmen mit wirtschaftlichen Burggräben Ausschau zu halten, da diese möglicherweise weniger anfällig für Störungen durch KI sind. Diese Burggräben können auf Folgendem basieren:
- Wechselkosten für Kunden: Unternehmen mit hohen Wechselkosten für Kunden, die es den Kunden erschweren, zu Wettbewerbern zu wechseln, sind gut geschützt.
- Einzigartige Datensätze: Unternehmen mit Zugang zu proprietären und wertvollen Datensätzen haben einen Wettbewerbsvorteil, da diese Daten für KI-gestützte Erkenntnisse und Innovationen genutzt werden können.
- StarketronMarken: Marke kann Vertrauen und Anerkennung bieten, die für Neueinsteiger schwer zu erreichen sind, und dient somit als schützender Burggraben.
Der Wert des dauerhaften Wandels
Anleger sollten zudem wachsam sein, um dauerhafte Veränderungen in Branchenstrukturen und Kundenpräferenzen zudent. Da KI weiterhin Branchen und das Konsumverhalten umgestaltet, profitieren vor allem Unternehmen, die sich anpassen und innovativ sind.
Die KI-Landschaft entwickelt sich rasant und bietet zahlreiche Chancen jenseits der etablierten Branchenriesen. Investoren mit Interesse an KI sollten das Konzept der „Second Derivative Plays“ in Betracht ziehen. Diese umfassen Unternehmen, die KI effektiv in ihre Geschäftsprozesse integrieren, um Wachstum zu generieren. Darüber hinaus kann die Fokussierung auf Unternehmen mit Wettbewerbsvorteilen einen gewissen Schutz vor KI-bedingten Umbrüchen bieten. Mit Blick auf das Jahr 2024 ist klar, dass die zweite Welle der KI Herausforderungen und Gewinner für diejenigen mit sich bringen wird, die sich klug in diesem Umfeld bewegen.

