Russlands Wirtschaft hat defi. Trotz der Sanktionen nach dem Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 hat die Weltbank hochgestuft Russland in den Status eines Landes mit hohem Einkommen
„Die Wirtschaftstätigkeit in Russland wurde im Jahr 2023 durch einen starken Anstieg der militärbezogenen Aktivitäten beeinflusst.“
Weltbank
Dieser Anstieg ging einher mit einer Erholung des Handels (+6,8 %), einem Wachstum im Finanzsektor (+8,7 %) und einem Anstieg im Baugewerbe (+6,6 %).
Die Zuwächse beim realen BIP (3,6 %) und nominalen BIP (10,9 %) sind bemerkenswert. Darüber hinaus stieg das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf in Russland laut Atlas um 11,2 %.
Die Ukraine erlebte unterdessen sowohl eine wirtschaftliche Erholung als auch einen demografischen Rückgang. Nach einem starken Einbruch des realen BIP um 28,8 % im Jahr 2022 verzeichnete die Ukraine im Jahr 2023 ein Wachstum von 5,3 %.

Diese Erholung wird in erster Linie durch die Bautätigkeit getragen, die um 24,6 % zunahm. Auch die Investitionsausgaben stiegen um 52,9 % und trugen so trotz des andauernden Konflikts zum Wiederaufbau der Ukraine bei.
Die Bevölkerung der Ukraine ist jedoch seit Beginn der russischen Invasion um mehr als 15 % zurückgegangen. Dies hat sich weiter auf die Wirtschaftsindikatoren ausgewirkt und zu einem Anstieg des nominalen Bruttonationaleinkommens pro Kopf im Atlas um 18,5 % geführt.
BRICS, SCO und die neue Weltordnung
Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) und die BRICS-Staaten arbeiten intensiv an der Gestaltung einer neuen multipolaren Weltordnung. Sie wollen den US-Dollar von seiner Vormachtstellung verdrängen. Der russischedent Wladimir Putin äußerte sich kürzlich dazu wie folgt:
„Das Engagement in multilateralen Institutionen zielt darauf ab, das internationale System von einer von den USA dominierten unipolaren Ordnung wegzubewegen.“
Putin hält diesen Wandel für „unumkehrbar“ und warnt vor einer globalen Vorherrschaft durch ein einzelnes Land oder eine Gruppe. Chinas politischer Führer Xi Jinping hingegen hat Chinas Bereitschaft zum Wandel zum Ausdruck gebracht.

Er erklärte, er sei bestrebt, neue Chancen zu schaffen. Xi teilte außerdem mit, dass er Kasachstan beim Beitritt zu den BRICS-Staaten unterstütze.
„Angesichts derdent, epochalen und historischen Veränderungen ist die chinesische Seite bereit, gemeinsam mit der kasachischen Seite in Krisenzeiten neue Chancen zu schaffen und neue Perspektiven zu eröffnen.“
– Xi Jinping
Die BRICS-Staaten konzentrieren sich derzeit auf Expansion. Argentinien hatte geplant, letztes Jahr beizutreten.dent Javier Milei zog den Antrag des Landes jedoch kurz nach seinem Amtsantritt im Dezember zurück.
Bericht von Jai Hamid

