Wirecard Card Solutions wurde von den britischen Behörden suspendiert und angewiesen, jegliche Geschäftstätigkeit einzustellen.
Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA hat die Wirecard-Tochtergesellschaft, die für die Ausgabe von Debitkarten zuständig ist, suspendiert. Der Wirtschaftsprüfer des Unternehmens hatte kürzlich mitgeteilt, dass er keine Belege für 2,1 Milliarden US-Dollar finden konnte, die sich angeblich auf dem Treuhandkonto des Unternehmens befanden. Seitdem arbeitet die FCA mit der Kartenausgabe-Tochtergesellschaft zusammen, um die Kundengelder zu schützen.
Wirecard Card Solutions wurde eingestellt
In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung wies die Aufsichtsbehörde Wirecard Card Solutions an, keine Gelder zu veräußern. Die Tochtergesellschaft wurde zudem angewiesen, sämtliche Geschäftstätigkeiten einzustellen und auf ihrer Website bekannt zu geben, dass ihr die Ausübung jeglicher regulierter Tätigkeiten untersagt ist.
Die Aufsichtsbehörde arbeitet seit dem Vorfall mit dem Unternehmen zusammen und dent dass das Unternehmen alle regulierten Aktivitäten einstellen muss. Dies bedeutet, dass das Unternehmen keinen Zugriff mehr auf Kundengelder hat.
Dies bedeutet auch, dass die Nutzer keine Debitkarten des Unternehmens mehr verwenden können, darunter Crypto.com und TenX sowie diverse andere.
Crypto.com
Crypto.com gab in einem Blogbeitrag bekannt, dass das Unternehmen alle Kundengelder zurückerstatten wird. Das Unternehmen erklärte, dass es „Gutschriften in Höhe des entsprechenden Fiat-Guthabens auf den Karten“ vornehmen werde. Crypto.com merkte an, dass der Vorgang innerhalb der nächsten zwei Tage abgeschlossen sein werde.
Crypto.com teilte mit, dass das Team an der Übertragung des Kartenprogramms zu einem neuen Anbieter arbeitet und den Betrieb wieder aufnehmen wird. Anschließend könnte das Team Kunden in ganz Großbritannien und Europa bedienen.

