Um den wachsenden Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz (KI) zu begegnen, veranstaltet das Weiße Haus am 4. Mai ein Treffen mit den CEOs führender KI-Unternehmen wie Google und Microsoft.
Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die Risiken und Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit KI-Technologien, die weltweit die Aufmerksamkeit von Regierungen und Gesetzgebern auf sich ziehen trac
Generative KI auf dem Vormarsch
Generative KI-Anwendungen, darunter ChatGPT, sind in diesem Jahr immer beliebter geworden, was viele Unternehmen dazu veranlasst hat, ähnliche Produkte zu entwickeln, die das Potenzial haben, verschiedene Branchen zu revolutionieren.
Da Millionen von Nutzern beginnen, diese Tools zu erkunden, wachsen die Bedenken hinsichtlich möglicher Datenschutzverletzungen, voreingenommener Einstellungsentscheidungen und der Erleichterung von Betrug und Desinformationskampagnen.
Das Treffen im Weißen Haus zielt darauf ab, einen offenen Dialog über die Risiken zu führen, die mit der aktuellen und kurzfristigen Entwicklung von KI verbunden sind.
Zu den prominenten Teilnehmern des Treffens gehören Sundar Pichai von Google, Satya Nadella von Microsoft, Sam Altman von OpenAI und Dario Amodei von Anthropic.
dent Kamala Harris und Regierungsbeamte wie Bidens Stabschef Jeff Zients, der Nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan, die Direktorin des Nationalen Wirtschaftsrats Lael Brainard und Handelsministerin Gina Raimondo werden ebenfalls anwesend sein.
Das Weiße Haus erörtert Investitions- und Politikleitlinien
Im Vorfeld des Treffens im Weißen Haus kündigte die Regierung eine Investition von 140 Millionen Dollar durch die National Science Foundation an, um sieben neue KI-Forschungsinstitute zu gründen.
Darüber hinaus wird das Office of Management and Budget des Weißen Hauses Leitlinien zur Nutzung von KI innerhalb der Bundesregierung veröffentlichen.
Führende KI-Entwickler, darunter Anthropic, Google, Hugging Face, NVIDIA, OpenAI und Stability AI, werden im Rahmen der DEFCON 31, einer der weltweit größten Hacker-Konferenzen, im AI Village an einer öffentlichen Evaluierung ihrer KI-Systeme teilnehmen.
Die Evaluierung wird auf einer von Scale AI und Microsoft entwickelten Plattform durchgeführt.
Es wird erwartet, dass KI-Technologien auch in politischen Kampagnen eine zunehmend wichtige Rolle spielen werden. Das Republican National Committee veröffentlichte kürzlich ein Video, das eine dystopische Zukunft während einer möglichen zweiten Amtszeit Bidens zeigt und vollständig mit KI-generierten Bildern erstellt wurde.
Im Vergleich zu europäischen Regierungen sind die US-Regulierungsbehörden bei der Umsetzung von Technologievorschriften und der FestlegungtronRegeln gegen Deepfakes und Desinformation weniger aggressiv vorgegangen.
Der Regierungsvertreter betonte, dass die USA sich nicht in einem Wettlauf befänden und in dieser Angelegenheit eng mit dem US-EU-Handels- und Technologierat zusammenarbeiteten.
Im Februar unterzeichnetedent Biden eine Exekutivanordnung, die Bundesbehörden anweist, Voreingenommenheit bei der Nutzung von KI zu beseitigen. Die Biden-Regierung hat außerdem eine KI-Charta und einen Rahmen für das Risikomanagement veröffentlicht.
Kürzlich erklärten die Federal Trade Commission und die Abteilung für Bürgerrechte des Justizministeriums, dass sie ihre rechtlichen Befugnisse nutzen würden, um Schäden im Zusammenhang mit KI zu bekämpfen.
Trotz zahlreicher Verpflichtungen der Tech-Giganten im Kampf gegen Desinformation und schädliche Inhalte deuten Forschungsergebnisse und Nachrichtenereignisse darauf hin, dass ihre Bemühungen weitgehend erfolglos geblieben sind.
Die Aktivisten-NGO Avaaz stellte fest, dass nur etwa jeder fünfte englischsprachige Fake-News-Artikel auf sechs großen Social-Media-Plattformen als irreführend gekennzeichnet oder entfernt wurde, während Artikel in anderen europäischen Sprachen überhaupt nicht beanstandet wurden.
Das Weiße Haus