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US-Senatoren drängen auf kartellrechtliche Untersuchung von generativer KI wegen Inhaltsmissbrauchs

VonChris MurithiChris Murithi
Lesezeit: 2 Minuten,
Senatoren
  • US-Senatoren fordern kartellrechtliche Untersuchung des Missbrauchs von von Menschen erstellten Inhalten durch generative KI.
  • KI-Tools dominanter Plattformen schaden Urhebern, indem sie Inhalte ohne Vergütung reproduzieren.
  • Generative KI bedroht lokale US-Nachrichtenmedien und verschärft die finanziellen Schwierigkeiten des Journalismus.

US-Senatoren haben das Justizministerium und die Federal Trade Commission (FTC) offiziell aufgefordert, generative KI-Produkte auf mögliche Kartellrechtsverstöße zu untersuchen. Die Senatoren, angeführt von Amy Klobuchar, argumentieren, dass KI-Tools, die von Plattformen wie Google und Meta eingesetzt werden, die Arbeit von Content-Erstellern, insbesondere von Journalisten, gefährden, indem sie von Menschen erstellte Inhalte ohne Vergütung missbrauchen.

In einem Brief an die FTC-Vorsitzende Lina Khan und den stellvertretenden Generalstaatsanwalt Jonathan Kanter äußern die Senatoren Bedenken, dass diese KI-Tools Online-Inhalte stets reproduzieren und die Nutzer so auf der Plattform halten, anstatt sie zu den Originalquellen weiterzuleiten. Dies wiederum ermöglicht es führenden Plattformen, durch Werbung Gewinne zu erzielen, während Urhebern jegliche Einnahmen und Anerkennung für ihre kreativen Leistungen vorenthalten werden.

US-Senatoren behaupten, generative KI missbrauche Inhalte Dritter ohne Entschädigung

Laut den Abgeordneten führen die von den führenden Technologieplattformen eingesetzten KI-basierten Tools dazu, dass Content-Ersteller und insbesondere Journalisten ihre Arbeit verlieren. In ihrem Schreiben führten sie an, dass mehrere große Websites in letzter Zeit generative KI-Funktionen eingeführt haben, die Nutzerfragen beantworten, indem sie Inhalte aus anderen Quellen zusammenfassen oder teilweise reproduzieren. Sie argumentierten, dass solche Funktionen als wettbewerbswidrig angesehen werden könnten, da sie Wettbewerb und Innovation bei der Erstellung digitaler Inhalte beeinträchtigen könnten.

Die Senatoren behaupten, dass KI-generierte Zusammenfassungen die Nutzer nicht zu den Webseiten der Verlage weiterleiten, sondern sie auf der Suchplattform halten und Journalisten sowie anderen Urhebern jegliche Vergütung vorenthalten. Einige dieser KI-Funktionen sollen zudem Inhalte Dritter stehlen und als neu generierte Inhalte ausgeben, was das Problem weiter verschärft.

Lokale Nachrichtenmedien in den USA sehen sich einer wachsenden Bedrohung durch den Missbrauch von KI-Inhalten ausgesetzt

Der Brief hebt auch die Schwierigkeiten hervor, mit denen lokale Nachrichtenmedien konfrontiert sind, die sich bereits in einer prekären Lage befinden. Jüngste Studien zeigen, dass in den USA in den letzten Jahren rund 2900 Zeitungen verschwunden sind. Ein Drittel der Zeitungen, die 2005 noch existierten, wird voraussichtlich bis Ende dieses Jahres nicht mehr erscheinen. Der zunehmende Einsatz generativer KI-Tools wird die Situation zwangsläufig verschärfen, da er es Plattformen ermöglicht, Nachrichteninhalte auszubeuten, ohne in den Erhalt des lokalen Journalismus zu investieren.

Die Risiken betreffen sogar etablierte Medienhäuser. Letztes Jahr ging die New York Times gerichtlich gegen OpenAI und Microsoft vor, da KI-Technologien wie ChatGPT die Richtlinien missachteten und ihre Artikel als Trainingsmaterial nutzten. Der Fall verdeutlichte das Problem des „kostenlosen Nutzens“: Nachrichtenmedien investieren enorme Ressourcen in den Journalismus, nur damit die Inhalte von KI-Systemen ausgebeutet werden, ohne dass die Urheber dafür entschädigt werden.

Die Senatoren fordern die Kartellabteilung des Justizministeriums und die FTC auf, zu prüfen, ob diese generativen KI-Funktionen wettbewerbsbeschränkendes Verhalten und unlauteren Wettbewerb darstellen und somit gegen US-amerikanisches Kartellrecht verstoßen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Chris Murithi

Chris Murithi

Chris ist Autor und technischer Analyst mit Schwerpunkt auf Kryptowährungen und Technologie. Er hat einen Abschluss inmaticund Informatik von der Universität Nairobi. Er arbeitete als Content-Autor bei On-Chain Media und Coin Edition und ist nun bei Cryptopolitantätig.

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