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Die US-amerikanische FTC untersucht Werbeverstöße von Kryptofirmen

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Die FTC untersucht Werbeverstöße mehrerer KryptofirmenDie FTC untersucht Werbeverstöße mehrerer Kryptofirmen

In diesem Beitrag:

  • Die FTC bestätigte, dass Kryptofirmen falsche und irreführende Werbung betrieben haben, und gegen mehrere Firmen wird ermittelt.
  • Die Behörde hat sich der SEC bei der Regulierung der Kryptoindustrie angeschlossen.
  • Sowohl Firmenkunden als auch Privatkunden sind Opfer von irreführender Werbung geworden.
  • Die Verantwortung, nicht diesen Werbeversprechen zum Opfer zu fallen, liegt letztendlich bei der Allgemeinheit.

Unlautere Werbepraktiken im Kryptobereich nehmen zu und nutzen die Unerfahrenheit argloser Anleger aus. In einer von Bloomberg veröffentlichten Stellungnahme bekräftigte die FTC ihre Haltung, diese Praktiken in der Branche einzudämmen.

Die Federal Trade Commission (FTC) ist eine unabhängigedent der US-Regierung, deren Aufgabe es ist, das zivile Kartellrecht durchzusetzen und den Verbraucherschutz zu fördern.

Die Rolle der FTC beim Schutz der Krypto-Community

Die FTC bestätigte, dass Kryptofirmen falsche und irreführende Werbung verwendeten. 

Wir ermitteln gegen mehrere Unternehmen wegen möglichen Fehlverhaltens im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten.

Juliana Gruenwald Henderson, Sprecherin der FTC.

Die Behörde setzt sich auch für die Aufklärung der Öffentlichkeit ein. Nach dem Zusammenbruch von FTX riet Nutzern dringend davon ab, für die Unterstützung bei der Rückgewinnung von Geldern von insolventen Börsen zu bezahlen. Damals sollen FTX-Mitarbeiter Bestechungsgelder angenommen haben , um bei Auszahlungen zu helfen.

Die Agentur achtet streng auf die Einhaltung der Werberichtlinien und stellt sicher, dass gesponserte Rezensionen und Empfehlungen offengelegt werden, um eine Irreführung der Öffentlichkeit zu vermeiden.

Die Behörde hat ihren Platz neben der Securities and Exchanges Commission (SEC) bei der Regulierung der Kryptoindustrie eingenommen.

Anfang Oktober erhob die SEC Anklage gegen die Prominente Kim Kardashian, weil sie die berüchtigte Kryptowährung Ethereum

Zu den Prominenten, die das Projekt bewarben, gehörten Floyd Mayweather und Paul Pierce. Der Beteiligte erklärte sich später bereit, 1,26 Millionen Dollar zu zahlen, um den Fall beizulegen. Das Projekt war ein Betrug und führte zum Verlust von Anlegergeldern.

Siehe auch:  Südkoreas Finanzaufsichtsbehörde unterstützt Eigentumsobergrenzen für Börsen für digitale Vermögenswerte.

Kürzlich reichte ein Investor (Edwin Garrison) eine Beschwerde gegen Sam Bankman-Fried wegen irreführender Werbung für FTX ein. Der Beschwerdeführer führte prominente Unterstützer wie Shaquille O'Neal, Tom Brady und Stephen Curry an, die an der Werbeaktion beteiligt waren. 

Die Börse, damals die drittgrößte nach Handelsvolumen, brach zusammen, was zum Verlust von Millionen an Anlegergeldern führte.

Kryptobörsen haben proaktiv ihre Markenbekanntheit gesteigert, indem sie aufsehenerregende Werbekampagnen finanzierten, um das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherzustellen. Crypto.com war während der FIFA-Weltmeisterschaft natürlich stark präsent. Über ihren eigenen Token CRO, der seit Jahresbeginn bei 0,59 US-Dollar um 88 % gefallen ist, wird hingegen wenig berichtet.

Die britische Werbeaufsichtsbehörde (ASA) hat ebenfalls Bedenken hinsichtlich unlauterer Werbepraktiken in der Branche geäußert. Die Behörde hat bereits zuvor mehrere Krypto-Unternehmen wegen irreführender Werbung angeprangert. 

Die ASA legt fest , dass Werbetreibende ihre Produkte klar und verständlich darstellen müssen. Sie sollten den Regulierungsstatus der beworbenen Kryptowährung angeben, deren zukünftige Preisentwicklung anhand von Fakten erläutern und transparent sein, um Anleger nicht irrezuführen.

Siehe auch:  Neues japanisches Gesetz erwägt Beschlagnahme illegaler Kryptowährungen

Die Maßnahmen haben auch Firmenkunden nicht verschont. 

Im April geriet der FC Arsenal wegen irreführender Krypto-Werbung auf seiner Website und Facebook-Seite in Konflikt mit der britischen Aufsichtsbehörde ASA. Die ASA bemängelte, dass die beworbenen Produkte in Großbritannien nicht reguliert seien und erhebliche steuerliche Folgen hätten. Das Gericht entschied später, dass der Verein die Werbung entfernen müsse.

Im August verschickte die Organisation Truth In Advertising (TINA) Briefe an Prominente, die NFTs bewerben, um die Beweggründe für deren Handeln zu hinterfragen. Zu den Prominenten gehörten Gwyneth Paltrow, Eva Longoria, Floyd Mayweather, Tom Brady, DJ Khaled und Paris Hilton.

„Es handelt sich um einen Bereich, der von Täuschungen durchzogen ist, darunter unter anderem das Versäumnis, die wesentliche Verbindung des Veranstalters zu dem beworbenen NFT- Unternehmen klar und deutlich offenzulegen“, berichtete TINA.

Die Zahl gefälschter Krypto-Werbung auf sozialen Plattformen nimmt zu. Diese Werbung ist verlockend und zielt auf unerfahrene Anleger ab. Letztendlich liegt es in der Verantwortung der Zielgruppe, also der Öffentlichkeit, sich davor zu schützen. 

Die Öffentlichkeit sollte vor der Interaktion mit solchen Werbeanzeigen stets die gebotene Sorgfalt walten lassen.

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