Donald Trump erwähnte kürzlich, dass er Zölle von rund 25 % oder mehr auf Halbleiterimporte erheben werde. Eine Ankündigung wird voraussichtlich am 2. April erfolgen.
seinen jüngsten Äußerungen der Präsident dent Sektoren, für die Zölle in Betracht gezogen werden könnten, darunter die Chip-, Pharma- und Automobilindustrie. Auf die Frage von Reportern nach den bevorstehenden Abgaben auf Halbleiterchips sagte Trump: „Es werden 25 % und mehr sein, und sie werden im Laufe des Jahres noch deutlich steigen.“
Bevor er diese neuen Zölle jedoch ankündigt, möchte er den Unternehmen ausreichend Zeit geben, sich anzusiedeln. Er sagte: „Wenn sie in die Vereinigten Staaten kommen und hier ihr Werk oder ihre Fabrik haben, fallen keine Zölle an, deshalb wollen wir ihnen etwas Zeit geben.“
Aufgrund zunehmender Besorgnis der Anleger gaben die Aktienkurse in New York bei Börsenbeginn am Mittwoch nach, wobei General Motors Co. um 1 % fiel.
Bislang hat Trump nicht erwähnt, ob diese Zölle für bestimmte Länder gelten werden.
Malaysia und Singapur sind in hohem Maße von Zöllen auf Chips betroffen
Im Bereich der Halbleiterchips sind Malaysia und Singapur derzeit wohl am stärksten betroffen. 2024 exportierte Malaysia Halbleiter im Wert von 136 Milliarden US-Dollar und avancierte damit zum sechstgrößten Exporteur.
Vor Kurzem kündigte Singapurs Premierminister Lawrence Wong an, dass das Land 744,8 Millionen US-Dollar in eine neue Forschungs- und Entwicklungseinrichtung für Halbleiter investieren wird. Nur wenige Stunden nach dieser Ankündigung deutete Trump Zölle auf Halbleiterchips an.
Führungskräfte, Lobbygruppen und Branchenexperten warnen davor, dass solche Zölle ripple Folgewirkungen in der Branche haben können, die zu neuen Kosten und höheren Verbraucherpreisen führen.
Einige Länder haben zudem angekündigt, nach Inkrafttreten der Zölle Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen.
Welche Auswirkungen werden diese Zölle auf die KI-Branche haben?
Nach ihrem Amtsantritt schlugen republikanische Abgeordnete die Abschaffung des CHIPS- und Wissenschaftsgesetzes vor. Nun drohen uns Zölle von 25 % oder mehr auf Halbleiterchip-Importe.
Ökonomen warnen davor, dass ein solcher zweigleisiger Ansatz die KI-Forschung in den USA potenziell beeinträchtigen und verlangsamen und den Wettbewerbsvorteil des Landes schmälern könnte. Denn die Chipproduktion und der Mangel an Halbleitern stellen den größten Engpass für den Fortschritt der KI dar.
Die Regierung versprach, den Bau von Chipfabriken in den USA zu unterstützen, um die Abhängigkeit von Asien zu verringern. Washington betrachtet dies als Sicherheitslücke. Das Handelsministerium sagte Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. bis zu 6,6 Milliarden US-Dollar für den Ausbau ihrer Produktionsanlagen in Arizona zu.
Trump behauptet jedoch, TSMC benötige kein Geld, um die Chip-Produktion in den USA zu priorisieren. Er sagte: „Sie brauchten einen Anreiz. Und dieser Anreiz wird darin bestehen, dass sie keine 25, 50 oder gar 100 % Steuern zahlen wollen.“
Diese Zölle könnten sich sowohl für Verbraucher als auch für Hersteller als schmerzhaft erweisen. Selbst Branchenriesen wie Nvidia könnten mit höheren Kosten konfrontiert werden, obwohl ihre Gewinnmargen diese vorerst auffangen können.
