Die Community hinter Telegram Open Network (TON) veröffentlicht heute Berichten zufolge die kostenlose Version der Tokens- und TON-Blockchain – allerdings ohne Telegram. Die Entscheidung, die Messaging-App aus dem Projekt auszuschließen, steht im Zusammenhang mit regulatorischen Auseinandersetzungen mit den US-Behörden.
Die Community veröffentlicht eine kostenlose Version der TON-Blockchain.
Die TON-Community besteht aus einem unabhängigen dent von Netzwerkvalidatoren, Softwareentwicklern und Netzwerknutzern. Zuvor hatten sie trotz Einwänden der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) Interesse an der Einführung des Netzwerks gezeigt.
Die Community hat jedoch angekündigt dent zu starten, inklusive einer kostenlosen Version der TON-Token, wie berichtet wird. Damit würde sich die TON-Blockchain als „nachweislich dezentralisierte Blockchain“ positionieren.
Nach dem Start wird die kostenlose Version der TON-Blockchain von einer Gruppedent Nutzer validiert und gewartet, die sich für die Umsetzung der Dezentralisierungserklärung (Declaration of Decentralization, DOD) einsetzen. Diese Erklärung dient als Leitfaden für die Arbeit der kostenlosen TON-Community.
Wie zu erwarten war, erwähnte die Community, dass die Entscheidung, Telegram vom Launch zu trennen, auf die laufenden Gerichtsverfahren in den USA zurückzuführen ist, vermutlich aufgrund des Verkaufs der hauseigenen Kryptowährung Grams. Man sollte nicht vergessen, dass das Social-Media-Unternehmen der ursprüngliche Entwickler von TON ist.
Noch keine Unterstützung für US-Staatsangehörige
Die kostenlose TON-Community erklärte weiter, dass sich jeder, mit Ausnahme der USA, durch Registrierung beim US-Verteidigungsministerium (DOD) als Mitglied des Netzwerks anmelden kann. Derzeit, so die Community, können Organisationen und Einzelpersonen in den USA dem Netzwerk – zumindest vorerst – nicht beitreten.
Die Community versicherte zwar, dass das Netzwerk letztendlich auch US-Staatsangehörigen zugänglich gemacht werde, erklärte aber gleichzeitig:
Mit zunehmender Dezentralisierung werden sich diese Barrieren jedoch von selbst auflösen. Es wird dann keine zentrale Instanz mehr geben, die Fragen zur Teilnahmeberechtigung beantworten kann.

