Zusammenfassung (TL;DR)
- Tom Seyer vergleicht Bitcoin -Mining mit einer Umweltkatastrophe.
- Er sagt, dass Bitcoin Miner auf eine erneuerbare Energiequelle umsteigen können.
- Laut einem Bericht der Universität Cambridge nutzen 39 % der Krypto-Miner erneuerbare Energien.
Bitcoin ist zweifellos der größte und leistungsstärkste digitale Vermögenswert auf dem heutigen Kryptomarkt. Die 2009 von dem pseudonymen Gründer Satoshi Nakamoto entwickelte Kryptowährung hat einen Wertzuwachs von rund 700 % verzeichnet. Doch obwohl Bitcoin Händlern und Investoren gleichermaßen Gewinnchancen bietet, gibt es nach wie vor Kritiker. Einer von ihnen ist der Milliardär und Umweltaktivist Tom Seyer. Laut Seyer ist Bitcoin mit einer Umweltkatastrophe vergleichbar.
Stromverbrauch beim Bitcoin -Mining
In einem Interview mit Yahoo Finance erwähnte Seyer, dass Bitcoin beim Mining enorm viel Strom verbraucht. Er wies darauf hin, dass dadurch neben dem hohen Stromverbrauch auch gefährliche Gase in die Umwelt freigesetzt werden. Er äußerte jedoch die Ansicht, dass sich seine Meinung zur Schädigung des Vermögenswerts ändern könnte, wenn Bitcoin Miner umweltfreundlichere Mining-Methoden anwenden würden.
Seyer erklärte, er glaube, Bitcoin könne mit sauberem Strom betrieben werden und somit die Umwelt schonen. Er berichtete außerdem von einem Investitionsangebot für ein Bitcoin Bitcoin Mining-Unternehmen. Dieses befinde sich in unmittelbarer Nähe eines Kohlekraftwerks, und er habe seine Meinung dazu ganz offen dargelegt. Die Idee sei gewesen, mit Kohle eine billige Bitcoin -Mining-Anlage zu bauen, was zwar enorme Gewinnchancen biete, aber gleichzeitig eine Umweltkatastrophe bedeuten würde.
Kryptowährungen verbrauchen große Mengen an erneuerbarer Energie
Seyers Standpunkt ist, dass Bitcoin umweltfreundliche nutzen , eine gute Investitionsmöglichkeit darstellen würden. Allerdings wurde diese Idee bisher noch nicht in die Praxis umgesetzt. Laut einer aktuellen Studie der Universität Cambridge stammen nur 39 % der beim Krypto-Mining verbrauchten Energie aus erneuerbaren Energiequellen. Das bedeutet, dass der gesamte Energieverbrauch von Bitcoin
Ein anderer Bericht von Coinshares zeichnet jedoch ein völlig anderes Bild. Laut Coinshares werden 77,6 % des gesamten Energieverbrauchs beim Krypto-Mining durch erneuerbare Energien gedeckt. Zu beachten ist, dass Coinshares selbst am Kryptomarkt beteiligt ist und somit die Umweltauswirkungen des Sektors reduzieren würde.
Ein weiteres Beispiel ist der Bericht des Bitcoin Mining Council, der den Anteil mit 56 % beziffert. Der Rat wurde nach zahlreichen Protesten gegen die Umweltauswirkungen des Bitcoin Minings gegründet. Bei seiner Untersuchung berücksichtigte er jedoch nur etwa 32 % der globalen Hashrate.

