Laut einer Umfrage von Sygnum planen 87 % der vermögenden Privatpersonen in Asien, ihre Krypto-Portfolios auszubauen, wobei fast die Hälfte mehr als 10 % ihres Vermögens in Kryptowährungen investieren will. Mit Blick auf einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren sind 57 % der vermögenden Privatpersonen und 61 % der Ultrareichen (UHNWIs) langfristig optimistisch bzw. sehr optimistisch hinsichtlich des Kryptomarktes.
Der Sygnum APAC HNWI Report 2025 zeigt eine zunehmende Reife im Umgang vermögender Privatpersonen im asiatisch-pazifischen Raum mit Kryptowährungen. 90 % der über 270 befragten vermögenden Privatpersonen (HNWIs), sehr vermögenden Privatpersonen (UHNWIs) und professionellen Investoren sehen Kryptowährungen als wichtig für die langfristige Nachlassplanung und den Vermögenserhalt an – und nicht nur als Spekulationsobjekt. Der Mediananteil der Krypto-Bestände vermögender Privatpersonen liegt zwischen 10 % und 20 %, wobei die Portfoliodiversifizierung fast 56 % der Anlageentscheidungen beeinflusst.
Vermögende Privatkunden zeigten zudem eintronInteresse an aktivem Risikomanagement, Renditestrategien und ausgelagerten Mandaten. Über 80 % gaben an, ETFs jenseits von Bitcoin und Ethereumzu bevorzugen. Mehr als die Hälfte der vermögenden Privatkunden (52 %) glaubt, Solana die nächste große Nachfrage verzeichnen wird, und 70 % gaben an, ihre Anlagen zu erhöhen oder neu zu allokieren, wenn Staking-Renditen enthalten wären.
Goh betont, dass Kryptowährungen in den wohlhabenden Kreisen des asiatisch-pazifischen Raums fest verankert sind.
Gerald Goh, Mitbegründer von Sygnum und CEO von APC, erklärte, dass Kryptowährungen in Asiens wohlhabender Bevölkerung bereits fest etabliert seien. Rund 66 % gaben an, dass sie mit größerem Vertrauen in Kryptowährungen investieren würden,dentihre Privatbanken oder Vermögensverwalter hohe Sicherheits- und Verwahrungsstandards gewährleisten würden. Goh wies jedoch darauf hin, dass die Regulierungsrahmen der MAS in Hongkong und Singapur die notwendige Infrastruktur geschaffen hätten, damit traditionelle Finanzinstitute Kryptodienstleistungen anbieten können.
Laut Goh stellt sich nicht mehr die Frage, ob Privatbanken diese Nachfrage befriedigen können, sondern wann sie es tun werden. Gleichzeitig schreitet die Akzeptanz von Kryptowährungen weiter voran, angetrieben durch Portfoliodiversifizierung, die Nachfrage nach institutionellen Produkten und internationale Vermögensplanung – trotz kurzfristiger makroökonomischer Unsicherheit.
„Der asiatisch-pazifische Raum entwickelt sich rasant zu einem der weltweit am schnellsten wachsenden und wichtigsten Umschlagplätze für digitale Vermögenswerte, und wir gehen davon aus, dass sich diese Dynamik bis 2026 noch verstärken wird.“
–Gerald Goh, Mitbegründer von Sygnum und CEO von APAC
Der Bericht zeigte weiterhin, dass fast 48 % derdenttronInteresse an Multi-Asset-Indexprodukten haben, während etwa 41 % an XRPinteressiert sind. Diese Zahlen unterstreichen die Präferenz im asiatisch-pazifischen Raum für regulierte, renditestarke Anlageinstrumente, die sich problemlos in traditionelle Finanzsysteme integrieren lassen.
Schweiger stimmt zu, dass vermögende Privatkunden im asiatisch-pazifischen Raum Kryptowährungen zur Vermögensbildung nutzen.
Der Autor des Berichts und Leiter der Krypto-Ökosystemforschung bei Sygnum, Lucas Schweiger, erklärte, dass vermögende Privatkunden im asiatisch-pazifischen Raum Kryptowährungen zunehmend als legitime Möglichkeit zur Vermögensbildung und -sicherung betrachten. Er ist überzeugt , dass ihr ganzheitlicher und disziplinierter Ansatz bei Krypto-Investitionen die substanziellen Allokationen in diesem Bereich vorantreibt. Er merkte zudem an, dass der Rahmen der singapurischen MAS (Monetary Authority of Singapore) Anlegern die erwarteten institutionellen Sicherheitsvorkehrungen bietet.
Obwohl über 60 % derdentihre Pläne zur Aufstockung ihrer Allokationen bestätigten, gaben viele Anleger an, aufgrund der jüngsten Marktkorrekturen vorsichtig einzusteigen. Der Bericht hob jedoch auch regulatorische Unsicherheit, unterschiedliche regionale Lizenzierungsrahmen sowie Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Verwahrung als wesentliche Hindernisse für eine verstärkte Beteiligung am Kryptomarkt hervor.
Der Sygnum APAC HNWI Report 2025 ergab außerdem, dass über 95 % der Befragtendentdent in zehn asiatisch-pazifischen Märkten sind, darunter Singapur, Thailand, Hongkong, Südkorea und Indonesien. Über 50 % derdentgaben an, mehr als zehn Jahre Erfahrung mit Krypto-Investitionen zu haben, wobei rund 20 % sogar über 20 Jahre Erfahrung verfügen.

