Spaniens linke Partei empfiehlt die Einrichtung eines Unterausschusses für Krypto- und Blockchain-Studien
Die spanische Linkspartei Unidos Podemos hat die Einsetzung eines Unterausschusses vorgeschlagen, der die potenziellen Anwendungsbereiche der Blockchain-Technologie sowie die Regulierung von Kryptowährungen im Land untersuchen soll. Die Partei ist ein Bündnis mehrerer linker Parteien, darunter Vereinigte Linke, Equo und Podemos.
Der Vorschlag wurde Berichten zufolge vom Parteiabgeordneten Alberto Montero im spanischen Parlament eingebracht. Laut Montero soll der Unterausschuss aus Vertretern der öffentlichen Verwaltung, staatlichen Behörden und Beamten bestehen. Er fügte hinzu, dass der Vorschlag die Wirksamkeit der Blockchain-Technologie bei der Senkung der Betriebskosten der Regierung und der Erhöhung der Sicherheit sozialer und wirtschaftlicher Transaktionen untersuchen soll.
Weitere Vorschläge der Koalition
Die Koalition hat die Schaffung von Regulierungen für die Nutzung von Kryptowährungen wie Ethereum, Bitcoinund Litecoin im Land empfohlen. Sie merkte an, dass es derzeit eine „Regulierungslücke“ im Bereich digitaler Währungen gebe.
Die Partei schlug außerdem vor, dass die Grundsatzpolitik auf den Ergebnissen des Blockchain-Observatoriums und -Forums der Europäischen Union (EU) basieren sollte, das Anfang 2018 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen wurde.
Weitere Blockchain- und Krypto-Entwicklungen in Spanien
Unterdessen haben Mitglieder der regierenden Partido Popular (Volkspartei) im Sommer einen Gesetzentwurf eingebracht, der den Einsatz von Blockchain bei der Verwaltung staatlicher Dienstleistungen in Spanien vorsieht.
Erst kürzlich haben die Spanische Gesellschaft der Autoren und Verleger (SGAE) und die Madrider Hochschule für Telekommunikationstechnik (ETSIT-UPM) eine Partnerschaft zur Nutzung der Blockchain-Technologie im digitalen Urheberrechtsmanagement geschlossen.

