Zusammenfassung (TL;DR)
- Die koreanischen Behörden warnen vor einem erneuten Vorgehen gegen Wechselstuben.
- Laut Bericht drohen nicht registrierten Kryptofirmen bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe von 43.500 US-Dollar.
- Börsenfirmen rebellieren gegen die strenge Krypto-Regulierung in Südkorea.
Südkorea hat nicht registrierte Kryptofirmen erneut gewarnt, dass ihnen hohe Geldstrafen oder sogar Gefängnisstrafen drohen, wenn sie sich nicht bis zum 24. September freiwillig registrieren lassen.
Berichten zufolge sieht die Verfassung des Landes unter dem spezifischen Finanzinformationsgesetz eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe von bis zu 50 Millionen Won (43.500 US-Dollar) vor, wenn sie ohne Registrierung tätig sind.
Die Behörden in Südkorea wiederholten die Warnung am Donnerstag und wiesen darauf hin, dass dies sowohl lokale Krypto-Firmen als auch Devisenfirmen betrifft, die auf dem südkoreanischen Markt tätig sind.
Sie rieten dendentdes Landes außerdem, bis zum 25. September zu überprüfen, ob ihre Börse registriert ist, um etwaige Strafen zu vermeiden.
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund eines weltweiten Vorgehens gegen Kryptoregulierungsunternehmen. Anfang dieser Woche kündigte die Europäische Union Pläne an, den Versand und Empfang von Kryptowährungen einzuschränken, um Geldwäsche zu bekämpfen. Auch die USA haben sich in letzter Zeit mit der Kryptowelt angelegt, neben vielen anderen Maßnahmen, denen Kryptowährungen ausgesetzt sind.
Allerdings haben sowohl die Regulierungsbehörden in Südkorea als auch die Börsenfirmen bei der Regulierung alles richtig gemacht, da die Börsenfirmen sich zwischenzeitlich zur Wehr setzten und drohten, die Regierung wegen der ihnen auferlegten strengen Regulierungsmaßnahmen zu verklagen.
Börsenfirmen in Südkorea wollen Regierung verklagen
Kryptobörsen in Südkorea erwägen eine Revolte und wollen die Regierung wegen der strengen und für sie nachteiligen Vorschriften, denen sie unterworfen sind, verklagen.
Es kursierten Gerüchte, dass sie ernsthaft planten, rechtliche Schritte gegen die Regierung einzuleiten.
Die jüngste Verordnung, die Anlass zu einer Klage gab, verpflichtet die Betreiber, bis September ein Konto mit ihrem echten Namen bei einer lokalen Bank zu führen. Da diese Verordnung offenbar zu viele kleinere Handelsplattformen in den Ruin treiben würde, haben diese beschlossen, Klage einzureichen.
Die Börsen haben fieberhaft versucht, die Kriterien für die Registrierung im Land zu erfüllen. Viele Börsen haben massenhaft Altcoins vom Handel ausgesetzt, um ihre Überlebenschancen bis zum 24. September zu sichern.
Da all diese Maßnahmen für viele kleine Krypto-Firmen keinerlei Fortschritte brachten, dachten sie darüber nach, zu rebellieren und die Regierung vor Gericht zu zerren, um ihr Überleben über September hinaus zu sichern.
Südkorea