Laut Nikkei plant der japanische multinationale Mischkonzern Sony Bank die Einführung eines an den US-Dollar gekoppelten Stablecoins in Amerika bereits im Geschäftsjahr 2026.
Mit dem Stablecoin sollen Spiele, Anime und digitale Abonnements im gesamten Sony-Ökosystem bezahlt werden. „Das Ziel ist nun das Geschäftsjahr 2026“, so Nikkei.
Der Stablecoin wird zudem durch Vermögenswerte wie Staatsanleihen gedeckt sein, um seinen Wert stabil zu halten, und wie bei Kryptowährungen üblich, werden alle Überweisungen kostengünstig sein und über Zeitzonen hinweg ohne Verzögerungen funktionieren.
Sony plant in Partnerschaft mit Bastion den Aufbau eines Dollar-Stablecoin-Projekts.
Sony rechnet offenbar damit, dass US-Nutzer bei Abonnements für seine digitalen Dienste auf Stablecoins umsteigen werden. Dies ist von Bedeutung, da die USA im Geschäftsjahr, das im März 2025 endete, mehr als 30 % des gesamten Auslandsumsatzes der Sony Group ausmachten.
Die Sony Bank beantragte im Oktober eine US-Banklizenz und wird außerdem eine neue Tochtergesellschaft gründen, um das Stablecoin-Geschäft mit Hilfe von Bastion, einem US-Unternehmen, das bereits Stablecoins ausgibt, zu betreiben.
Der globale Markt für Stablecoins hat derzeit einen Wert von 315,8 Milliarden US-Dollar. Tethers USDT und Circles USDC dominieren weiterhin den Markt mit einem Gesamtvolumen von 260 Milliarden US-Dollar (Stand: Redaktionsschluss), wie Daten trac .
Die Trump-Regierung hat Stablecoins unterstützt. Handelsminister Howard Lutnick hat Verbindungen zu Tether. Und der Kongress verabschiedete Anfang des Jahres mit dem Genius Act einen Regulierungsrahmen für Stablecoins
Standard Chartered prognostiziert, dass der Stablecoin-Markt bis 2028 auf 2 Billionen US-Dollar anwachsen wird. US-Finanzminister Scott Bessent geht davon aus, dass der Markt bis 2030 sogar 3 Billionen US-Dollar erreichen wird. Da der Genius Act eine „100-prozentige Deckung durch liquide Mittel“ vorschreibt, wird dies eine neue Nachfrage nach Dollar-Anleihen schaffen.
Aufgenommen am 28. Juli 2018. Foto von MIKI Yoshihito via Flickr.