Der Wettlauf um die Auflegung des ersten US-amerikanischen Solana -ETFs hat sich verschärft. Mehrere Vermögensverwalter, darunter Canary Capital, Franklin Templeton, VanEck, Fidelity, Grayscale, CoinShares und Bitwise, haben geänderte S-1-Registrierungserklärungen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht.
Diese neuen Anträge stellen keine gänzlich neuen Vorschläge dar. Vielmehr beleuchten sie frühere Einreichungenund zeigen, dass Emittenten kontinuierlich mit den Aufsichtsbehörden im Dialog stehen. Branchenbeobachter werten eine solche Summe als Indiz dafür, dass im Hintergrund etwas im Gange ist, selbst wenn noch keine endgültige Genehmigung erteilt wurde.
Die Änderungen sind nicht oberflächlich. Bestimmte Dokumente enthalten detaillierte Informationen zu Staking-Strategien, Gebührenmodellen und Einlösungsmechanismen. So kündigte beispielsweise das Unternehmen Grayscale, das auf digitale Vermögenswerte spezialisiert ist, an, eine Gebühr von 2,5 % zu erheben, die in Solana -Token gezahlt werden soll. Andere Unternehmen haben konkretisiert, wie Sachleistungen bei Einlösungen funktionieren könnten, etwa durch die Umwandlung von ETF-Anteilen in Solana anstatt in cash.
Der Bloomberg-Analyst James Seyffart stellte kürzlich fest, dass die Flut der Einreichungen beweist, dass die SEC gleichzeitig mit mehreren Firmen zusammenarbeitet.
Die steigende Anzahl an Einreichungen belegt SolanaAufstieg zu einem ernstzunehmenden Produkt für institutionelle Anleger. Es gilt nun nicht mehr als reiner Token für Einzelhändler, sondern als ein Produkt, das große Vermögensverwalter mit Spannung für regulierte Märkte aufbereiten möchten. Neben der lückenlosen Historie der Transaktionen beweist laut Aussage des Experten die Implementierung von BIP-Daten Solana, dass das Netzwerk auch jenseits von Finanzprodukten als legitim anerkannt wird.
Marinade übernimmt die alleinige Beteiligungsrolle, da sich Verwahrung und Transparenz verbessern
Eine der wichtigsten Neuerungen in Canary Capitals überarbeitetem Antrag ist die Benennung von Marinade Select als exklusivem Staking-Anbieter für den geplanten Solana vorgibt institutionellen Staking- .
Laut der Anmeldung werden die meisten Solana -Bestände des ETFs für mindestens zwei Jahre bei Marinade gestakt. Die Staking-Belohnungen werden nach Abzug der Gebühren automatisch verzinst, was den Nettoinventarwert des Fonds erhöht. Dadurch erhält der ETF eine Rendite und könnte für Anleger attraktiver sein als rein passive Krypto-Angebote.
Die Verwahrungsvereinbarungen wurden weiter präzisiert. Die Vermögenswerte werden auf Hot- und Cold-Wallets aufgeteilt, wobei der Verwahrer ausschließlich die privaten Schlüssel verwahrt. Die Anleger selbst verwalten die Token nicht, jedoch weisen die Unterlagen darauf hin, dass Verwahrungsrisiken wie Hackerangriffe oder Systemausfälle nicht ausgeschlossen werden können. Um Bedenken hinsichtlich der Transparenz auszuräumen, veröffentlicht die Website des ETFs täglich Informationen wie den Nettoinventarwert, die vollständige Bestandsstruktur und ob die Anteile mit einem Auf- oder Abschlag gehandelt werden.
Die aktualisierten Unterlagen enthalten auch eine Risikobewertung, die um einige neuere Vorwürfe erweitert wurde. Sie berücksichtigen nun auch mögliche Ausfälle von Validatoren, Netzwerkunterbrechungen, Slashing oder das Ignorieren bestimmter Forks und Airdrops durch den Trust.
Die Einsatzregeln prägen die Aussichten Solana ETF
Während einige Anbieter ihre Vorschläge überarbeiten und andere sich im Prüfverfahren der Regulierungsbehörden befinden, spitzt sich der Wettbewerb um den Solana ETF zu. Es wird voraussichtlich einen Solana ETF mit garantierten Anteilen geben, da die meisten Krypto-ETFs reine Krypto-ETFs sind, mit Ausnahme von Ethereum, wo die SEC aufgrund der Menge an physischem ETH mehr Vertrauen hatte.
Es steht viel auf dem Spiel. Eine Genehmigung würde bedeuten, dass Anleger reguliert in Solana investieren könnten, ähnlich wie bei Bitcoin und Ethereum. Diese ETFs werden neue Wege zur Renditegenerierung innerhalb eines regulierten Produkts beschreiten, sofern Staking-Funktionen zugelassen werden.
Diese Entwicklung deutet auf einen breiteren Trend bei Vermögensverwaltern hin: Kooperation statt Konfrontation mit den Regulierungsbehörden. Emittenten beabsichtigen, die von der SEC vorgegebenen Standards durch Überarbeitung und Klarstellung zu erfüllen. Für Anleger signalisiert dies die Möglichkeit, dass Solana, eine noch vor Kurzem riskante und experimentelle Blockchain, sich zu einem etablierten Finanzprodukt entwickeln könnte.
Das Ergebnis ist noch lange nicht sicher, doch die jüngsten Einreichungen deuten auf deutliche Fortschritte hin. Die Reaktion der SEC wird nicht nur Solanabetreffen, sondern könnte auch über das Schicksal von Krypto-ETFs in den USA entscheiden.

