Siemens Smart Infrastructure hat sich mit Deltatronzusammengetan, um vorgefertigte, modulare Stromversorgungsinfrastruktur für Rechenzentren bereitzustellen. Ziel der Partnerschaft ist es, den Ausbau von Rechenzentren zu beschleunigen, Kosten zu senken und CO₂-Emissionen zu reduzieren.
Laut Pressemitteilung von Deltatronplant das Unternehmen die Lieferung containerisierter Stromversorgungseinheiten wie SKIDs und eHouses. Diese werden extern gefertigt und getestet, bevor sie zur Plug-and-Play-Installation an die Rechenzentrumsstandorte geliefert werden. Delta gab bekannt, dass sich dadurch die Bereitstellungszeiten um bis zu 50 % verkürzen und die Markteinführungszeit für Hyperscaler und Colocation-Anbieter deutlich verbessern wird.
Die Partnerschaft prognostiziert eine CAPEX-Einsparung von 20 % durch die vorgefertigten Module.
Delta steuert seine hocheffizienten unterbrechungsfreien Stromversorgungssysteme (USV), Batterien und fortschrittliche Wärmemanagementtechnologie bei. Siemens wiederum bringt seine Expertise in der elektrischen Energieverteilung und im Engineering-Service ein. Laut Pressemitteilung zielt die Zusammenarbeit darauf ab, die wachsende Nachfrage nach rechenintensiven Workloads, die durch KI und Cloud-Infrastruktur bedingt sind, zu bedienen.
Siemens schätzte, dass die vorgefertigten Energiemodule durch den geringeren Bauaufwand vor Ort und den reduzierten Betonverbrauch bis zu 20 % der Investitionskosten einsparen würden. Laut Pressemitteilung .
Stephan May, CEO des Geschäftsbereichs Elektrifizierung und Automatisierung bei Siemens, erklärte, die Zusammenarbeit markiere einen Meilenstein für den Bau von Rechenzentren, insbesondere in wachstumsstarken Regionen. Er hob hervor, dass die Kombination der netzgekoppelten Stromverteilung von Siemens mit der effiziententronvon Delta eine individuell anpassbare, vorgefertigte Lösung ermögliche, die sich durch eine schnellere Installation und geringere Baurisiken auszeichne.
Jimmy Yiin, Executive Vicedent von Deltatron, beschrieb die Zusammenarbeit, die USV-Anlagen, Batteriesysteme und Kühlsysteme in einem kompakten Container integriert und es ermöglicht, das System näher an kritischen Verbrauchern zu platzieren. Er fügte hinzu, dass diese Kombination Energieverluste reduziert und die Systemeffizienz verbessert.
Laut Delta Press wird der Einsatz von Building Information Modeling (BIM) und digitalen Zwillingen den Aufbau der Module erleichtern, indem Echtzeitdaten aller Komponenten, einschließlich Fremdgeräte, in ein digitales Modell integriert werden. Dieses Modell lässt sich in das Gebäudemanagementsystem eines Rechenzentrums einbinden und unterstützt die Betreiber bei der Leistungsüberwachung, der frühzeitigen Erkennung von Problemen und einem effizienteren Betrieb über die gesamte Lebensdauer der Anlage.
Laut Delta werden die modularen Einheiten in den Integrationszentren des Unternehmens in der EMEA- und Asien-Pazifik-Region gefertigt. Das Unternehmen betonte, dass dies lokalisierte und schnelle Lieferoptionen für Kunden ermöglicht. Das standardisierte, werkseitig geprüfte Design reduziere die Anzahl der benötigten Gewerke vor Ort, verringere die Baukomplexität und vermeide typische Verzögerungen beim Bau herkömmlicher Rechenzentren.
Die Delta-Aktie legte um über 6 % zu, die Siemens-Aktie um 1,2 %.
im Rechenzentrum freigibt . Die Module werden außerhalb des Hauptrechenzentrums platziert, wodurch Betreiber die verfügbare Fläche im Inneren optimal mit nutzbarer Recheninfrastruktur ausstatten können.
Siemens stellte fest, dass die Nachfrage nach KI- und Cloud-Kapazitäten wächst und damit die Baukosten und -risiken steigen. Mit der Einführung vorgefertigter und modularer Stromversorgungssysteme lässt sich eine besser planbare, skalierbare und nachhaltigere Erweiterung von Rechenzentren realisieren. Die beiden Unternehmen bündeln ihre Kräfte, um Hyperscalern und Colocation-Betreibern eine überzeugende Lösung anzubieten. Die vorgefertigten und modularen Stromversorgungssysteme ermöglichen eine schnelle Bereitstellung, Kosteneinsparungen und Umweltschutz.
Der Aktienkurs von Delta Electronics tron gestiegen und notiert bei 954,00 US-Dollar. Das Unternehmen hat in diesem Jahr eine tron Performance gezeigt und verzeichnete bisher einen Anstieg von rund 128,78 %. Die Spanne zum Jahresende wird voraussichtlich zwischen 275,00 und 1.085,00 US-Dollar liegen.
Siemens hingegen verzeichnete heute nach Bekanntgabe der Kooperation einen Kursanstieg von 1,2 %. Die Aktie notiert aktuell an der Deutschen Börse bei 221,55 € und liegt seit Jahresbeginn 17 % im Plus.

