Zusammenfassung (TL;DR)
- Salvadorianer protestieren massenhaft gegen Bitcoin Gesetz.
- Korruption und Volatilität sind einige der Gründe, warum die Einheimischen Bitcoinablehnen.
Salvadorianer und ihre Anhänger sind gegen das kürzlich in El Salvador verabschiedete Bitcoin Gesetz auf die Straße gegangen.
Der Protest findet statt, während sichdentNayib Bukele auf den 7. September vorbereitet, den Tag, an dem das Bitcoin Gesetz in Kraft tritt. Die politischen Spannungen nehmen mit dem Näherrücken dieses Tages weiter zu.
Ab Dienstag, dem 7. September, Bitcoin Gesetz im Land in Kraft. Laut Gesetzesentwurf müssen alle Wirtschaftsakteure Bitcoin neben dem Dollar als Zahlungsmittel akzeptieren.
Laut demdentvon El Salvador würde das Gesetz den Salvadorianern zugutekommen und dem Land rund 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren einsparen. Nach Unterzeichnung des Gesetzes sei zudem eine sofortige und sichere Finanztransaktion gewährleistet.
Salvadorianer hingegen verstoßen gegen das Gesetz.
Warum Salvadorianer gegen das neue Bitcoin -Gesetz sind
Volatilität und Instabilität gehören zu den größten Bedenken hinsichtlich des Bitcoin Gesetzes im Land.
Hunderte Demonstranten gingen auf die Straße, um gegen das Gesetz zu protestieren. Zu den Organisatoren gehörten Arbeiter, Veteranen und Rentner.
Stanley Quinteros, Mitglied der Gewerkschaft der Angestellten des Obersten Gerichtshofs, erklärte gegenüber Reuters, die verpflichtende Einführung von bitcoin könne den salvadorianischen Finanzen schaden, da es keine Möglichkeit gebe, die Preise zu kontrollieren oder zu stabilisieren.
„Wir wissen, dass diese Kryptowährung drastischen Kursschwankungen unterliegt. Ihr Wert ändert sich sekündlich, und wir hätten keinerlei Kontrolle darüber.“
Ein weiterer Grund für die Ablehnung des Gesetzes durch die Bevölkerung liegt in seiner leichten Missbrauchbarkeit zur Förderung von Korruption im Land. Die Betroffenen behaupten, die Regierung sei für ihre autoritäre und intransparente Politik berüchtigt.
Eine Gruppe von Aktivisten protestierte bereits vor einigen Wochen. Ihr Anliegen war jedoch ein anderes. Sie versammelten sich vor dem Kongress und forderten eine Ausnahmeregelung vom Bitcoin Gesetz. Sie argumentierten, das Gesetz sei ohne jegliche Konsultation eingeführt und verabschiedet worden und könne potenziell den Interessen der Bevölkerung schaden.
Eine Reihe anderer Gruppen hat ebenfalls Bedenken hinsichtlich des Gesetzes geäußert, um sicherzustellen, dass ihre Stimmen durch Proteste gehört werden.

