Zusammenfassung (TL;DR)
• Studien zeigen, dass über 50 Prozent der Anleger Männer sind.
• Das Ausmaß von Kryptowährungsinvestitionen könnte durch Geschlechterdiskriminierung beeinflusst werden.
Der Kryptomarkt stellt ein neues Finanzmodell des 21. Jahrhunderts dar, das unabhängig vom Geschlecht erhebliche Investitionen anzieht. Allerdings ist bekannt, dass mehr als die Hälfte der Kryptoinvestoren Männer sind, während Frauen deutlich unterrepräsentiert sind. Laut einer Untersuchung von Acorn in Zusammenarbeit mit CNBC und Momentive sind über 50 Prozent der Kryptoinvestoren Männer.
Im digitalen Handelssektor scheinen Frauen eine untergeordnete Rolle zu spielen. Dies ähnelt traditionellen Anlagemodellen, bei denen Männer ebenfalls den prozentualen Anteil dominieren.
Der Aktienmarkt weist eine Beteiligung von 40 Prozent Männern und 24 Prozent Frauen auf. Bei Investmentfonds liegt der Anteil männlicher Anleger bei 30 Prozent und der weiblicher bei 20 Prozent. Im Immobiliensektor sind über 36 Prozent der Anleger Männer, während der Frauenanteil lediglich 30 Prozent beträgt.
Umfrage zur Geschlechterbeteiligung

Momentive, Acorns und CNBC unterstützten eine Studie zum Einfluss der Geschlechter auf Investitionen in Kryptowährungen. Die Studie trug den Titel „Invest in You: Next Gen Investor survey“ (Investiere in dich: Umfrage zur nächsten Investorengeneration). Sie begann am 4. August und lief nur fünf Tage. 5.530 US-Amerikaner nahmen daran teil. 2.980 der Befragten gaben an, in Anleihen, Aktien, Kryptowährungen und ETFs .
Laut der Umfrage waren 11 Prozent der Investoren weiß, ebenso viele schwarze Teilnehmer. 10 Prozent der Befragten waren Hispanics, 14 Prozent Asiaten, und Investoren anderer Ethnien stellten 13 Prozent des Kryptomarktes.
Rassendiskriminierung ist bei Krypto-Investitionen vorhanden
Investitionen in Kryptowährungen und andere Finanzmodelle haben gezeigt, dass in Nordamerika im Bereich der Finanzanlagen weiterhin Rassendiskriminierung besteht. Studien zufolge investieren weniger als 50 Prozent der farbigen Frauen in Kryptowährungen, Immobilien und Aktien. Diese Zahl steht im Zusammenhang mit der Information, dass nur 51 Prozent der schwarzen Frauen ein Bankkonto besitzen.
Wenn eine Person of Color, egal ob Mann oder Frau, versucht, in Kryptowährung zu investieren, besteht eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, der Geldwäsche beschuldigt zu werden. Bei Weißen hingegen wurden nur 20 Prozent der Betroffenen wegen desselben Verbrechens angeklagt.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass diese geschlechtsspezifischen Unterschiede trotz der Erneuerung des Finanzmarktes weiterhin bestehen. Es wird jedoch erwartet, dass sich diese Investitionszahlen in den kommenden Jahren ausgleichen werden, da der Kryptowährungsmarkt für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

