Der Bereich der digitalen Zentralbankwährungen ( CBDCs ) wächst, da die russische Zentralbank (CBR) nach potenziellen Kooperationen sucht und dabei ihre eigene digitale Währung, den digitalen Rubel, im Visier hat.
Gouverneurin Elvira Nabiullina berichtete, dass die Institution nach Möglichkeiten sucht, ihre digitale Zentralbankwährung (CBDC) mit bestehenden Zahlungssystemen in anderen Ländern zu integrieren, um grenzüberschreitende Zahlungen und Transaktionen zu vereinfachen.
Aufbruch zur digitalen Rubel-Reise
Das Konzept des digitalen Rubels ist nicht neu, doch jüngste Entwicklungen deuten darauf hin, dass die russische Zentralbank ihren Einstieg in die Welt der digitalen Währungentracwill. Diese Fortschritte haben Diskussionen über die Integration des digitalen Rubels in die digitalen Zentralbankwährungen anderer Länder angestoßen.
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur TASS konzentrieren sich diese Diskussionen auf die Anwendung des digitalen Rubels bei grenzüberschreitenden Transaktionen, ein Merkmal, das dem Design der CBDC inhärent ist.
Dieses Vorhaben verfolgt zwei mögliche Wege. Der erste beinhaltet die wechselseitige Interaktion zwischen der russischen Plattform und der digitalen Währungsplattform eines anderen Landes.
Alternativ könnte ein gemeinsames Abwicklungszentrum eingerichtet werden, an das sich verschiedene Plattformen für digitale Währungen anschließen können. Nabiullina erläuterte, dass Gespräche über beide Optionen mit Ländern geführt werden, die freundschaftliche Beziehungen zu Russland unterhalten.
Zeitpläne und Prozesse
Die Zentralbank Russlands (CBR) geht davon aus, dass die breite Akzeptanz des digitalen Rubels im Jahr 2025 erfolgen könnte. Interessanterweise erwähnte die erste stellvertretende Vorsitzende der CBR, Olga Skorobogatova, denselben Zeitrahmen bereits am 6. Juli, bevor das Gesetz, das die CBR zur Verwaltung der digitalen Zentralbankwährung ermächtigt, ratifiziert wurde.
Die Vision, den digitalen Rubel als Instrument für grenzüberschreitende Zahlungen einzusetzen, steht seit Anfang des Jahres auf der Agenda der Zentralbank von Brasilien. Erste Optionen für die Abwicklung dieser Zahlungen mit dem digitalen Rubel wurden bereits entwickelt.
In den darauffolgenden Monaten wurde ein Pilotprogramm angekündigt, um Transaktionen zwischen Verbrauchern und Unternehmen (C2B) mit über einem Dutzend Banken und Finanzinstituten zu testen.
Obwohl ursprünglich für August ein umfassender Prozess geplant war, verzögerte sich dieser, da die Staatsduma, das Unterhaus der russischen Föderationsversammlung, die notwendigen Vorschriften nicht fristgerecht verabschiedete.
Mit der kürzlich erfolgten Verabschiedung des Gesetzes über den digitalen Rubel ist nun jedoch der Rahmen für die Ausgabe dieser neuen digitalen Währung geschaffen.
Als Zeichen für den Fortschritt dieser digitalen Initiative hat die Zentralbank von Brasilien (CBR) die Betriebsregeln für den digitalen Rubel und die zugehörige Plattform veröffentlicht. Diese Regeln wurden zur Konsultation freigegeben; die Konsultation endete am 19. Juli und markiert einen wichtigen Schritt hin zum angestrebten Ziel.
Die Erprobung des digitalen Rubels durch die russische Zentralbank markiert ein aufregendes Kapitel in der Geschichte digitaler Währungen.
Angesichts der laufenden Sondierung potenzieller Kooperationen und der Integration des digitalen Rubels in bestehende Zahlungssysteme wird die Entwicklung des digitalen Rubels und seine potenziellen Auswirkungen auf die globale Bühne von Staaten und Finanzinstitutionen weltweit genau beobachtet werden.
Russlands Zentralbank prüft Kooperationen für den digitalen Rubel