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Russland schlägt Änderungen am Kryptogesetz vor

VonKamille ShumbaKamille Shumba
Lesezeit: 2 Minuten
rsz alexander smagin mewrrcmeigc unsplash
  • Russland schlägt aufgrund potenzieller Schwachstellen Änderungen an seinem Kryptogesetz vor.
  • Das russische Finanzministerium schlug heute vor, Änderungen an den Kryptogesetzen vorzunehmen.
  • Die Änderungen sollten das abdecken, was im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung zu erwarten ist.

Russland schlägt Änderungen am Kryptogesetz vor

Russland schlägt aufgrund potenzieller Lücken Änderungen an seinem Kryptogesetz vor. Das russische Finanzministerium hatte heute Morgen vorgeschlagen, die Kryptogesetze entsprechend anzupassen.


Die Änderungen sollten die zu erwartenden Folgen von Steuerhinterziehung abdecken. Das Kryptogesetz des Landes sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vor, wenn Transaktionen nicht zweimal jährlich über einen Zeitraum von drei Jahren gemeldet werden.


Krypto-Nutzer müssen Transaktionen ab einem Wert von 583.000 US-Dollar melden. Russen müssen sowohl ihre Wallet-Guthaben als auch Transaktionen über 7.700 US-Dollar pro Jahr offenlegen.

Wer seine Ausgaben im Land nicht wie vorgeschrieben meldet, muss mit einer Geldstrafe von 640 US-Dollar rechnen. Früher verhängte das Finanzministerium sogar Haftstrafen von bis zu drei Jahren, wenn Transaktionen im Wert von 13.000 US-Dollar oder mehr nicht gemeldet wurden.


Das nationale Gesetz erfasst weiterhin keine Kriminellen, die Kryptowährungen für illegale Transaktionen nutzen. Das Finanzministerium setzt zwar auf harte Gefängnisstrafen für den Besitz von Kryptowährungen, vernachlässigt aber das Darknet und Schattenbörsen.


Überraschend an Russland ist, dass der Einsatz von Kryptowährungen für betrügerische Handlungen nicht bestraft wird. Maria Stankevich, Leiterin der Geschäftsentwicklung bei der Kryptobörse EXMO, kritisierte gegenüber Cointelegraph die Vorgehensweise des Landes.


Frau Stankevich erklärte, dass es keine Strafen für diejenigen gebe, die im Darknet-Kryptobereich, einschließlich Kryptobörsen, tätig seien. Sie fügte hinzu, dass sich die Regierung zu sehr darauf konzentriere, ihre Bürger für die Nutzung von Kryptowährungen zu bestrafen, anstatt sie zu schützen.


Frau Stankevich hofft, dass das Land bei der Regulierung unethischer Märkte einen ähnlichen Ansatz wie Großbritannien verfolgt.

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Kamille Shumba

Kamille Shumba

Ich bin freiberufliche Journalistin und lerne und recherchiere ständig. Ich untersuche, wie aktuelle Themen Sie betreffen. Meine journalistische Ausbildung ermöglicht es mir, fundierte und fesselnde Texte zu verfassen.

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