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Sind Chatbots bereit für den Gerichtssaal? Polizisten nutzen KI für Kriminalberichte

VonBrenda KananaBrenda Kanana
2 Minuten Lesezeit
Polizeibeamte nutzen KI-Chatbots für die Erstellung von Kriminalitätsberichten. Sind Chatbots bereit für den Gerichtssaal?
  • Die Polizei von Oklahoma City testet KI, umdent schnell und präzise zu erstellen.
  • Das KI-Tool nutzt die Audioaufnahmen der Körperkameras, um innerhalb von Sekunden Berichte zu erstellen und spart den Beamten so Zeit.
  • Bürgerrechtsaktivisten äußern Bedenken hinsichtlich der potenziellen Auswirkungen von KI auf Justiz und Voreingenommenheit.

Die Polizei von Oklahoma City experimentiert mit künstlicher Intelligenz (KI) zur Erstellung vondent . Die von Axon bereitgestellte Technologie „Taser“ soll den Beamten helfen, weniger Zeit mit Papierkram und mehr Zeit mit der eigentlichen Polizeiarbeit zu verbringen. 

Das neue Tool ist eine Erweiterung des generativen KI-Modells von ChatGPT. Durch die Transkription von Audioaufnahmen von Körperkameras kann der erste Einsatzbericht innerhalbdent Sekunden erstellt werden. Polizeisergeant Matt Gilmore aus Oklahoma City hatte kürzlich Gelegenheit, die Technologie bei einer längeren Fahndung nach Verdächtigen zu testen. 

KI-Technologie beschleunigt das Verfassen von Berichten und spart Beamten Zeit

Der von der künstlichen Intelligenz in nur acht Sekunden erstellte Bericht war korrekt und umfassend und erwähnte sogar einige Fakten, an die sich selbst Sergeant Gilmore nicht mehr erinnern konnte. 

Dies wurde von den Beamten begrüßt, die normalerweise viel Zeit mit der Dateneingabe verbringen. Axon-CEO Rick Smith erklärte, dass sich Polizisten verpflichtet hätten, um Polizeiarbeit zu leisten und nicht, um mit dem Ausfüllen von Formularen beschäftigt zu sein. Dieses Problem wird in Entwurf 1 durch ein schnelles und effizientes Verfahren zur Dokumentation vondentangegangen. 

Während Polizisten die Nutzung von KI zur Berichtserstellung begrüßen, haben andere Akteure wie Staatsanwälte, Aufsichtsbehörden und Bürgerinitiativen Bedenken geäußert. Die größte Sorge besteht darin, dass die von KI erstellten Berichte das Strafrechtssystem verzerren können, insbesondere wenn sie nicht sorgfältig geprüft werden. Bezirksstaatsanwälte haben darauf hingewiesen, dass die Beamten weiterhin die Verantwortung für ihre Berichte tragen sollten, da sie diese möglicherweise vor Gericht verteidigen müssen. 

In Oklahoma City wird das System nur bei kleinerendenteingesetzt und nicht bei Festnahmen, schweren Straftaten oder Gewaltverbrechen. Dieser vorsichtige Ansatz vermeidet den Einsatz von KI in heiklen und sensiblen Angelegenheiten, bis mehr über ihre Leistungsfähigkeit und Auswirkungen bekannt ist. 

Während Oklahoma City noch etwas zurückhaltend agiert, haben andere Städte wie Lafayette (Indiana) und Fort Collins (Colorado) die Technologie proaktiver eingeführt. In Lafayette dürfen Beamte Draft One in jedem Fall nutzen, während es in Fort Collins nur zu bestimmten Zeiten und bei geringem Lärmpegel zum Einsatz kommt. 

Die kanadische Gesetzgebung befasst sich mit der Regulierung von KI

Der Einsatz von KI in der Strafverfolgung ist nicht unumstritten. Aktivisten äußerten Bedenken hinsichtlich möglicher rassistischer Vorurteile in KI-Systemen, insbesondere im Fall von Axon, einem Unternehmen mit Verbindungen zur Taser-Herstellung. Kritiker befürchten, dass KI die Überwachung und das Profiling von Minderheiten nur verschärfen wird. 

In Kanada werden neue Gesetze geprüft, die die Zukunft der KI maßgeblich beeinflussen könnten. Zu den beiden Gesetzesentwürfen, die in Ontario diskutiert werden, gehören Ontarios Gesetzesentwurf 194, auch bekannt als „Strengthening Cyber ​​Security and Building Trust in the Public Sector Act“, und der Bundesgesetzentwurf C-27 der das Gesetz über künstliche Intelligenz und Daten (Artificial Intelligence and Data Act, AIDA) verankern soll. 

Obwohl all diese Gesetzesentwürfe die Nutzung von KI regulieren sollen, geht keiner von ihnen darauf ein, wie KI von Strafverfolgungsbehörden eingesetzt wird. Die kanadische Polizei hat KI in ihre Arbeit integriert, sowohl als Eigentümer und Betreiber als auch durch Kooperationen mit privaten Unternehmen. 

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Brenda Kanana

Brenda Kanana

Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.

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