Die philippinische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (PSEC) hat eine Verordnung gegen Online-Portfolios von eToro erlassen, die Anlegern finanzielle Verluste verursacht haben. Dies steht im Zusammenhang mit der Ankündigung der Kryptobörse Binance , ihren Betrieb im November 2023 einzustellen. Die PSEC gab am 4. April bekannt, dass eToro nicht unter die philippinische Gesetzgebung zum Handel mit Aktien fällt.
Unerlaubte Betriebsabläufe und regulatorische Bedenken
In ihrer Stellungnahme defidie CFD fest, dass das multinationale Handelsunternehmen eToro, das in den Philippinen mit rund 140 Millionen Nutzern tätig sein darf, nicht über die erforderliche Lizenz für autorisierte Transaktionen verfügt. Laut SEC ist eines der Hauptargumente, dass eToro nicht bei der Behörde im Land registriert ist und es keine Nachweise über eine Unternehmensgründung in den Philippinen gibt. Zudem fehlen dem Unternehmen die erforderlichen Lizenzen gemäß dem Wertpapiergesetz. eToro ist daher nicht als Handelsplattform zugelassen und darf weder Produkte versenden noch als Agent agieren oder den Aktienhandel in den Philippinen ermöglichen.
Abgesehen von den vielfältigen der SEC vor der Nutzung nicht zertifizierter Internetportale wie eToro, muss jeder Glücksspieler die damit verbundenen Risiken bedenken. Erstens wurde hinzugefügt, dass Zuwiderhandlungen mit rechtlichen Sanktionen geahndet werden sollten, anstatt eToro als Verstoß gegen die Meinungsfreiheit zu brandmarken. Online-Händler riskieren bei Verstößen gegen das Wertpapiergesetz eine Geldstrafe von bis zu 5 Millionen PHP (ca. 88.357 USD) und eine Freiheitsstrafe von bis zu 21 Jahren.
eToros Reaktion und fortgesetzte Präsenz
Spezialisierte Betreuung ist zwar wünschenswert, würde aber von der SEC eine Anpassung ihrer Strategie, keine Partnerschaften einzugehen, erfordern. Laut Angaben auf der offiziellen Website von eToro werden die Philippinen als unterstütztes Land aufgeführt. Cointelegraph konnte jedoch über den dort angegebenen Link keine Antwort finden, was auf eine Stellungnahme des Unternehmens hindeutet.
Die letzte Woche von der SEC stellen den Beginn neuer Regierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Krypto- und Online-Handelsgeschäften im Land dar. Diese Entwicklung wurde jedoch bereits im November 2023 bekannt, als die SEC eine ähnliche Empfehlung wie ihre US-amerikanische Kollegin veröffentlichte. Dies bedeutet, dass Binance in den USA keine regulatorischen oder rechtlichen Befugnisse für Wertpapierdienstleistungen ausüben darf.
Die NTCA (Nationale Telekommunikationskommission) hat daher beschlossen, verstärkt gegen Webseiten vorzugehen, die ohne gültige Genehmigung Kryptowährungstransaktionen durchführen. Infolgedessen erließ die SEC eine Anordnung, die Binanceaufforderte, die Website nicht mehr zu betreiben. Begründet wurde dies damit, dass die Sicherheit der Anlegergelder gefährdet sein könnte, falls Binance nicht ausreichend nachweist, dass das Unternehmen berechtigt ist, mit der philippinischen Währung zu handeln.
Im Gegensatz zu den Empfehlungen der SEC warnen Reformer im philippinischen Online-Finanzmarkt eindringlich vor Plattformen wie eToro. Ein gesetzeskonformes Vorgehen wird sich als Herausforderung erweisen, sollten die Regeln und Vorschriften für Kryptowährungen und Online-Handel einer strengeren Prüfung unterzogen werden. Das Scheitern des E-Brokers eToro auf dem nationalen Markt deutet auf dessen mangelndes Potenzial hin und gibt Anlass zur Sorge für zukünftige Investoren. Diese informieren sich daher über die Realität und setzen die gewonnenen Erkenntnisse aktiv in ihren Entscheidungen um.

