In jüngster Zeit hat eine Petition gegen den geplanten „Digital Asset Anti-Money Laundering Act“ in den USA deutlich an Zulauf gewonnen trac Die Petition „Stop The Crypto Ban“ wurde von der Chamber of Digital Commerce, einem führenden US-amerikanischen Branchenverband für Blockchain und digitale Vermögenswerte, auf Change.org initiiert und zielt darauf ab, den potenziellen Folgen des von Senatorin Elizabeth Warren eingebrachten Gesetzesentwurfs entgegenzuwirken.
Der US-amerikanische Geldwäschebekämpfungsgesetz (AML Act) erhält Unterstützung von Senatoren.
Der „Digital Asset Anti-Money Laundering Act“ (DAAMLA) hat die Unterstützung von 19 US-Senatoren erhalten, was bei der Handelskammer für Digitales (CDC) Besorgnis auslöste. Die CDC argumentiert, dass das Gesetz trotz seiner Absicht, Geldwäsche zu bekämpfen, im Wesentlichen einem Kryptoverbot gleichkomme, das Innovationen ersticken, die Jobaussichten beeinträchtigen und den aufstrebenden Kryptowährungssektor gefährden könnte. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels hat die Petition bereits fast 10.000 Unterschriften besorgter Bürger gesammelt. Die Unterzeichner verpflichten sich, bei künftigen Wahlen keinen Senator zu unterstützen, der den DAAMLA in seiner jetzigen Form befürwortet.
Dieser strategische Schritt der Handelskammer für digitale Wirtschaft zielt darauf ab, Einfluss auf die in der Petition genannten Senatoren zu nehmen, darunter Elizabeth Warren, Roger Marshall, Lindsey Graham, Joe Manchin und andere. Die Handelskammer für digitale Wirtschaft erkennt die Bedeutung der Regulierung des digitalen Sektors für Sicherheit und Integrität an. Sie äußert jedoch Bedenken hinsichtlich der aktuellen Fassung des Gesetzesentwurfs und argumentiert, dass dieser über die notwendige Regulierung hinausgehe und einem Verbot digitaler Innovationen gleichkomme.
Digitale Teilnehmer erheben sich und fordern Senatoren auf
Die Organisation äußert verschiedene Bedenken, darunter potenzielle wirtschaftliche Auswirkungen, Innovationshemmnisse sowie Sicherheits- und Datenschutzprobleme. Experten bezeichnen den Digital Asset Anti-Money Laundering Act als direkten Angriff auf die persönliche Freiheit und Privatsphäre von Kryptowährungsnutzern und -entwicklern. Der Gesetzentwurf hat seit seiner Einbringung durch Senatorin Warren im Dezember des Vorjahres deutlich an Unterstützung gewonnen. Die Petition unterstreicht die potenziellen Folgen des Gesetzes für Innovation, Wirtschaftswachstum und Verbraucherfreiheit.
Die Handelskammer für digitale Wirtschaft erkennt zwar die Notwendigkeit von Regulierungen an, betont jedoch, dass die Einschränkungen des aktuellen Gesetzentwurfs den Zugang der Verbraucher zu einer Vielzahl von Finanzinstrumenten und -dienstleistungen des digitalen Ökosystems behindern könnten. Dies, so die Argumentation, könne die finanzielle Inklusion und Wahlfreiheit der Verbraucher einschränken. Die in der Petition angesprochenen Senatoren werden dringend gebeten, ihre Unterstützung für den Gesetzentwurf zu überdenken und die langfristigen Auswirkungen auf Innovation, Wirtschaftswachstum und Verbraucherfreiheit zu berücksichtigen.
Die Unterzeichner appellieren an die Senatoren, eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer Zukunft zu spielen, in der digitale Vermögenswerte so in die Wirtschaft integriert werden, dass Innovationen gefördert, Verbraucher geschützt und die US-Wirtschaft gestärkt werden. Die Petition „Stoppt das Krypto-Verbot“ spiegelt die wachsende Besorgnis innerhalb der Kryptowährungs-Community hinsichtlich der potenziellen Folgen des Gesetzes zur Bekämpfung der Geldwäsche mit digitalen Vermögenswerten wider. Da die Petition immer mehr Unterstützung erhält, bleibt abzuwarten, wie die beteiligten Senatoren auf die Stimme der Bürger reagieren werden, die sie dringend auffordern, ihre Haltung zu dem Gesetzesvorschlag zu überdenken.

