Der größte Finanzkonzern der nordischen Region wird wegen des Verdachts auf Geldwäsche aus dubiosen Quellen im Zeitraum 2007–2013 untersucht. In einem Schreiben des Investmentfonds Hermitage Capital an die schwedischen Behörden wird der Bank vorgeworfen, mehr als 170 Millionen US-Dollar gewaschen zu haben.
Werfen wir einen Blick auf einige Ereignisse rund um die Bank vor Beginn der Ermittlungen.
Im Januar dieses Jahres verbot die Bank ihren Mitarbeitern Investitionen in Kryptowährungen, da diese zur Geldwäsche missbraucht werden können. Die Bank äußerte Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen, die Kryptowährungen auf die Mitarbeiter haben könnten, falls sie für illegale Transaktionen verwendet würden.
Die Entscheidung stieß in der gesamten Finanzbranche auf Kritik, und der Chefberater der dänischen Gewerkschaft sagte, dass Vorsicht vor kriminellen Aktivitäten notwendig sei, aber es gebe keine derartigen Spekulationen in Bezug auf BTC.
Die Bank schlug jedoch vor, mit europäischen Zentralbanken zusammenzuarbeiten, um eine Plattform für Kryptowährungen zu schaffen.
Laut schwedischen Medienberichten gingen auf den Bankkonten 175 Millionen Dollar von Firmen ein, die mutmaßlich als Tarnfirmen für illegale Aktivitäten dienten.
Zu beachten ist außerdem, dass das größte Finanzinstitut Dänemarks seinen Nutzern riet, sich von BTC fernzuhalten, und anschließend wegen Geldwäsche in Höhe von mehr als 200 Milliarden Dollar verurteilt wurde.
Die dänischen Ermittler werden kritisiert, weil sie sich 2013 geweigert haben, gegen die Bank zu ermitteln. Es mehren sich die Spekulationen, dass die Summe von den 365 Konten nur ein Beispiel dafür ist, was die Bank tatsächlich auf illegalem Wege erworben hat.
Dies hat die Investoren und Kunden der Bank verunsichert, die nun kündigen, um rechtliche Schritte gegen sie zu vermeiden und ihre finanziellen Verluste zu begrenzen.
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