John McAfee, ein Technologiepionier, der in Kuba die amerikanischen Steuersysteme umgeht, sieht in Krypto- und Blockchain-Technologie ebenfalls einen Weg, die US-Sanktionen zu umgehen. In einem kürzlich geführten Interview erklärte der Technologieexperte, dass eine Kryptowährung die erdrückenden US-Sanktionen, die das Land lange Zeit unterdrückt hatten, untergraben könnte.
Der Mann brachte die mittlerweile berüchtigte Antivirensoftware bereits in den 80er-Jahren auf den Markt, bevor er nach Kuba auswanderte, da er das amerikanische Steuersystem als ungerecht und unterdrückend empfand. Er plant, in die USA zurückzukehren und sich dort politisch zu engagieren, um das System zu verändern.
In dem oben erwähnten Interview äußerte er sich wie folgt:
„Es wäre ein Leichtes, das Embargo der US-Regierung durch ein ausgeklügeltes Währungssystem zu umgehen. Deshalb habe ich ihnen über einen privaten Kanal via Twitter meine kostenlose Hilfe angeboten.“
Kryptotechnologie für den Aufbau einer besseren Wirtschaftsvision zu untersuchen
McAfee ist der Ansicht, dass man für den Aufstieg einer Kryptowährung in die Finanzstratosphäre ein leistungsstarkes Blockchain-System benötigt, auf dem sie aufgebaut ist.
Seinen Angaben zufolge erfordert die Blockchain-Programmierung Pionierarbeit und eine Struktur, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Landes zugeschnitten ist. Er ist überzeugt, über die nötigen Ressourcen und das Know-how für diese Aufgabe zu verfügen, die er als äußerst restriktiv und wettbewerbsintensiv einschätzt.
McAfee hatte fast acht Jahre lang Einkommensteuer hinterzogen, bevor die Behörden gegen ihn vorgingen. Er entzog sich seinem Prozess, indem er auf die Bahamas floh und sich anschließend nach Kuba zurückzog.
Oldtimer, altes Havanna, Kuba, Cr Michael Petit