Raj Dhamodharan, Leiter der Krypto- und Blockchain-Abteilung von Mastercard, sagt, dass viele traditionelle Finanzunternehmen, darunter auch Mastercard, ihren Fokus von Krypto-Experimenten auf praktische Lösungen verlagern.
In einem kürzlich geführten Interview sprach Dhamodharan darüber, wie man „über Krypto-Experimente hinausgehen“ und sich auf reale Lösungen konzentrieren könne. Er erwähnte auch Mastercards Schritt, Stablecoin-Zahlungen für Finanzinstitute zu ermöglichen, um die Akzeptanz digitaler Währungen zu fördern.
Er sagte: „Was Kryptowährungen daran hindert, sich flächendeckend durchzusetzen, ist, dass die Verbraucher in der Lage sein müssen, einander mithilfe dessen zu finden, was sie bereits kennen.“
Das CryptodentSystem von Mastercard ist eine der wichtigsten Bemühungen des Unternehmens, die Kluft zwischen herkömmlichen Zahlungsmethoden und Kryptowährungen zu überbrücken.
Dhamodharan erklärte, Mastercard wolle traditionelle Finanzdienstleistungen mit Blockchain-Netzwerken verbinden und dabei die regulatorischen Vorgaben für neue Geschäftsmodelle einhalten. Der Zahlungsriese sei offen für Partnerschaften im Jahr 2025, um sein Ziel der Krypto-Akzeptanz im globalen Zahlungsverkehr zu erreichen.
Er betonte, dass die Branche offen dafür sein müsse, Kryptowährungen breit zugänglich zu machen.
Mastercard ist offen für weitere Partnerschaften im Jahr 2025, um die Akzeptanz von Kryptowährungen zu fördern
Einer der früheren Partner von Mastercard war Binance. Die Partnerschaft wurde jedoch im August 2023 unterbrochen, als die Kryptobörse in rechtliche Schwierigkeiten geriet. Nach einem Jahr ermöglichte Mastercard seinen Nutzern wieder den Kauf von Kryptowährungen über Binance.
Der Sprecher bezeichnete Binance als einen großartigen Partner. Er sagte: „Wir arbeiten weiterhin auf vielfältige Weise mit ihnen zusammen, um sie beim On- und Off-Ramp zu unterstützen. Darüber führen wir derzeit Gespräche.“
Der Sprecher von Mastercard steht der Tokenisierung realer Vermögenswerte positiv gegenüber. Er ist überzeugt, dass Unternehmen tokenisierte Vermögenswerte auf die nächste Stufe heben können, sobald mehr regulatorische Klarheit darüber herrscht, wie Einlagen in der öffentlichen Blockchain abgebildet werden können.
Mastercard will sich 2025 verstärkt auf Stablecoins konzentrieren. Laut einem Sprecher werden sowohl traditionelle Einlagen als auch Stablecoins künftig eine wichtige Rolle spielen. Traditionelle Bankeinlagen ermöglichen es Privatpersonen und Unternehmen, ihr Geld sicher zu verwahren, während Stablecoins reibungslose Überweisungen und Abwicklungen über die Blockchain ermöglichen.

