Die malaysische Wertpapieraufsichtsbehörde (SC) hat Richtlinien für Krypto-IEOs veröffentlicht und gleichzeitig bekannt gegeben, dass Malaysia ICOs verboten hat.
Malaysia hat ICOs verboten und bevorzugt stattdessen IEOs.
Malaysia hat seine Vorschriften für den Token-Verkauf verschärft, um die Risiken für Anleger zu reduzieren. Gemäß den neuen Richtlinien ) dürfen in Malaysia nur noch Token verkauft werden, die die strengen Bewertungsstandards der Behörde erfüllen. Der Wert eines Tokens lässt sich somit mithilfe der Richtlinien bestimmen, was sowohl Regulierungsbehörden als auch IEO-Plattformen bei ihrer Arbeit unterstützt.
Das Land erlaubt Tokenverkäufe ausschließlich über Initial Exchange Offerings (IEOs). Initial Coin Offerings (ICOs) sind daher im Land illegal. Malaysia gehört zu den ersten Ländern, die IEOs regulieren. Die zuständige Behörde gab bekannt, dass die neue Regelung nach dem ersten Halbjahr 2020 in Kraft treten wird.
Die Richtlinien der SC (Securities Commission) zu IEOs (Initial Exchange Offerings) haben Kryptobörsen zu den alleinigen Anbietern von Token-Verkäufen gemacht. Die Börsen sind nun in Zusammenarbeit mit der SC für die Bewertung der Token verantwortlich. Als IEO-Plattformen registrierte Kryptobörsen müssen ein Mindeststammkapital von 1,2 Millionen US-Dollar oder dem entsprechenden Gegenwert vorhalten.
Darüber hinaus benötigen Börsen, die mit ICO-Token handeln möchten, eine Lizenz als Digital Asset Exchange (DAX)-Plattform. Die Anforderungen für die Beantragung dieser Lizenzen wurden von der SC im Februar letzten Jahres veröffentlicht.
Das Unternehmen, das hinter dem Token-Verkaufsprojekt steht, muss mindestens einen Geschäftsführer mitdent in Malaysia haben. Token-Emittenten müssen zudem über ein Mindeststammkapital von 122.000 US-Dollar verfügen.
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