Jeff Park, ein bekannter Marktanalyst und Investmentmanager, der derzeit als Chief Investment Officer (CIO) bei ProCap BTC tätig ist, erklärt, dass langfristige Bitcoin Inhaber, oft auch als „Wale“ oder „OGs“ bezeichnet, zunehmend gedeckte Calls verkaufen. Bei dieser Strategie verkaufen sie Call-Optionen auf einen großen bestehenden Bestand, beispielsweise BTC und ETH, um zusätzliche Einnahmen oder Renditen zu erzielen.
Diese Optionen räumen dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht ein, einen Vermögenswert zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu erwerben, während der Verkäufer einen Gewinn einbehält. Park argumentierte, dass diese Praxis zu einem drastischen Preisverfall von Bitcoin führt.
Park macht die BTC-Veteranen für die jüngsten Preisrückgänge auf dem Kryptomarkt verantwortlich.
Bezüglich Parks Argumentation hoben Quellen hervor, dass diese großen Bitcoin Inhaber durch ihre Covered-Call-Strategie erheblichen Verkaufsdruck erzeugen. Andererseits stellten sie fest, dass Market Maker, die beim Kauf dieser Covered Calls eine wichtige Rolle spielen, auf der anderen Seite dieses Handels stehen.
Daher ist es für sie dringend notwendig, sich abzusichern, beispielsweise durch den Verkauf von Bitcoin-Spots, um ihre Positionen zu decken. Dies wiederum senkt die Marktpreise, obwohl Analysten ein starkes Interesse von traditionellen ETF-Anlegern festgestellt haben.
Jüngste Berichte zeigen, dass die für diese Optionen vorgesehenen BTC-Bestände seit mehreren Jahren gehalten werden und keine neue Nachfrage oder frische Liquidität am Markt erkennen lassen. Infolgedessen führen diese Calls zu einem Preisrückgang.
Um diesen Punkt weiter zu verdeutlichen, erwähnte Park: „Wenn man bereits Bitcoin besitzt, den man seit über 10 Jahren hält, und anfängt, Call-Optionen darauf zu verkaufen, fügt allein der Verkauf von Call-Optionen dem Markt neues Delta hinzu – und dieses Delta ist negativ – sodass man am Ende ein Nettoverkäufer von Delta ist, wenn man Call-Optionen verkauft.“
Seine Analyse deutete darauf hin, dass der Optionsmarkt einen erheblichen Einfluss auf den Bitcoin-Preis hat. Er vermutete außerdem, dass dieser Preis weiterhin schwanken wird, solange Großinvestoren kurzfristige Gewinne erzielen, insbesondere mit ihren Bitcoin-Beständen durch den Verkauf gedeckter Call-Optionen.
Es ist bemerkenswert, dass sich die Kryptowährung in der zweiten Jahreshälfte 2025 vom Aktienmarkt abkoppelte. Einige Analysten äußerten damals die Vermutung, dass Bitcoin eng mit Technologieaktien verknüpft sei. Während die Aktienkurse weiter stiegen, fiel der Bitcoin-Kurs deutlich auf etwa 90.000 US-Dollar.
Analysten äußern ihre Überzeugung, dass Bitcoin wieder ansteigen wird.
Mehrere Analysten prognostizieren, dass Bitcoin wieder steigen wird, sobald die US-Notenbank Federal Reserve die Zinssätze weiter senkt und zusätzliche Mittel in das Finanzsystem pumpt. Laut ihren Aussagen könnte dies ein positives Signal für risikoreiche Anlagen sein.
Im Einklang mit dieser Prognose zeigten Daten des FedWatch-Tools der CME Group, dass etwa 24,4 % der Händler damit rechneten, dass die US-Notenbank Federal Reserve auf der für Januar nächsten Jahres anberaumten Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) eine weitere Zinssenkung in Erwägung ziehen könnte.
Einige Analysten spekulierten jedoch, dass der BTC-Kurs fallen und ein Rekordtief von 76.000 US-Dollar erreichen könnte, da sein Aufwärtstrend ihrer Ansicht nach bereits beendet sei.
Die Analysten kamen zu dieser Annahme, nachdem der Händler Roman mit dem Benutzernamen @Roman_Trading am Donnerstag dieser Woche einen X-Beitrag Bitcoin -Preises um 17 % vorzubereiten.
Nach seiner Aussage bestätigten Quellen, dass BTC/USD Schwierigkeiten hat, sich nach dem Erreichen der jüngsten Tiefststände nahe 80.000 US-Dollar zu erholen. Sie argumentierten, dass sich der Kurs stattdessen in einem aufwärts gerichteten Kanal bewegt.

