Das Kyber-Netzwerk war dieses Jahr führend unter den dezentralen Börsen (DEX) und verfügte über eine der liquidesten und am besten strukturierten Handelsplattformen. Mit der Einführung der tokenbasierten Governance sieht sich das Netzwerk jedoch mit neuen Herausforderungen der Zentralisierung konfrontiert.
Dezentrale Börsen (DEX) erlebten 2019 ein glänzendes Jahr, und Kyber Network hat diesen Aufwärtstrend 2020 mit der rasant steigenden Akzeptanz seines Protokolls fortgesetzt. Bereits zu Beginn des Jahres hat sich Kyber Network mit exzellenter Liquidität und attraktiven Preisen als führende DEX etabliert.
Das außergewöhnliche Jahr 2020 für Kyber Network bisher
Kybers eigener Token, KNC, erregt in der Krypto-Community zunehmend Aufmerksamkeit, da die KyberDAO und die Katalyst-Erweiterung, die Staking-Funktionen einführen werden, kurz vor der Veröffentlichung stehen. Die Anzahl der mit der Plattform verbundenen Adressen ist seit Januar 2020 um 438 % gestiegen. Die verstärkte Nutzung der DEX führte im März zu Rekordhandelsvolumina, was höchstwahrscheinlich das Wachstum der Kyber-Plattform begünstigte.
In den letzten zwölf Monaten ist die Anzahl der ETH-Adressen, die KNC halten, um 11 % gestiegen . Der KNB-Kurs liegt aktuell 154 % über bitcoin , nachdem er im März seinen Höchststand um 42 % unterschritten hatte. Mit dem weiteren Kursanstieg von KNB wird ein Zustrom von Investoren erwartet; allerdings wird nur ein Bruchteil von ihnen Staking betreiben.

Kyber Network ein gewisses Unbehagen .
Zentralisierung des KNC-Tokens und der Verwaltung
Ähnlich wie andere Blockchain-Netzwerke riskiert auch das Kyber-Netzwerk, dass sich die KNC-Token in den Händen weniger Inhaber konzentrieren. Ein Beispiel hierfür sind die 18 eindeutigen Adressen, die über 50 % aller existierenden KNB-Token halten.
Zentralisierung ist ein großes Problem für das Netzwerk, da die Token für die Systemsteuerung benötigt werden. MakerDAO hat bereits gezeigt, dass dies katastrophale Folgen haben kann. Die Zentralisierung stellt ein erhebliches Risiko dar, das bei der Gestaltung der administrativen Netzwerkstruktur berücksichtigt werden muss. Dieses Problem lässt sich jedoch abmildern, indem man Kleinanleger von KNB-Token zur Stimmabgabe motiviert.

