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Kinexys von JP Morgan und DBS kooperieren bei der Entwicklung eines tokenisierten grenzüberschreitenden Zahlungssystems

In diesem Beitrag:

  • DBS und Kinexys haben eine Partnerschaft geschlossen, um ein Interoperabilitäts-Framework zu entwickeln, das tokenisierte grenzüberschreitende Zahlungen in Echtzeit zwischen Banken ermöglicht.
  • Durch die Zusammenarbeit wird die Fähigkeit institutioneller Kunden verbessert, tokenisierte Einlagen nahtlos über verschiedene Blockchains hinweg zu tauschen und einzulösen.
  • Kinexys hat den Proof-of-Concept für den JPM Deposit Token auf BaseScan vorgestellt und damit die Initiativen von JP Morgan im Bereich digitaler Währungen erweitert.

Heute haben die DBS Bank aus Singapur und Kinexys, ein Unternehmen von JP Morgan, gemeinsam ein Interoperabilitäts-Framework entwickelt, das tokenisierte Werttransfers zwischen ihren jeweiligen On-Chain-Ökosystemen ermöglicht.  

Laut Pressemitteilung zielt das Rahmenwerk darauf ab, etablieren einen neuen Branchenstandard für die internationale Echtzeit-Abwicklung tokenisierter Einlagen sowohl in öffentlichen als auch in privaten Blockchains

Das Framework, das sich noch in der Entwicklung befindet, ermöglicht Transaktionen zwischen Kunden von Kinexys Digital Payments und DBS Token Services sowohl in öffentlichen als auch in geschlossenen Blockchain-Netzwerken. Laut diesem Framework könnte ein institutioneller Kunde von JP Morgan auf der öffentlichen Blockchain JP Morgan Deposit Tokens (JPMD) verwenden, um einen DBS-Kunden zu bezahlen.

Nach Erhalt der JPMD-Token hat der DBS-Kunde die Möglichkeit, diese in DBS-Token umzuwandeln oder gegen Fiatgeld einzulösen. Laut DBS besteht das Ziel darin, ein System zu schaffen, das auch von anderen genutzt werden kann. 

Das Framework ist insbesondere so konzipiert, dass es in verschiedenen Blockchain-Umgebungen funktioniert.

DBS und Kinexys bündeln ihre Kräfte, um das Interoperabilitätsframework zu stärken

Rachel Chew, Group Chief Operating Officer und Leiterin des Bereichs Digitale Währungen, Global Transaction Services, DBS Bank, sagte, dass Unternehmen mit der Wahlfreiheit, Agilität und Geschwindigkeit, die Sofortzahlungen rund um die Uhr bieten, globale Risiken bewältigen und neue Chancen nutzen können.

Chew betonte, dass Interoperabilität weiterhin unerlässlich sei, um die Fragmentierung zu minimieren. Sie fügte hinzu, dass Interoperabilität den sicheren grenzüberschreitenden Transfer des vollen Wertes im Zuge des Wachstums des Ökosystems digitaler Vermögenswerte gewährleiste.

„Unsere Zusammenarbeit mit Kinexys by JP Morgan zur Entwicklung eines Interoperabilitätsrahmens ist daher ein bedeutender Meilenstein für den grenzüberschreitenden Geldtransfer und birgt das Potenzial, den Weg für zukünftige Partnerschaften zu ebnen.“

Rachel Chew, Group Chief Operating Officer und Leiterin des Bereichs Digitale Währungen, Global Transaction Services, DBS Bank.

Naveen Mallela, globaler Co-Leiter von Kinexys, erklärte, dass die Zusammenarbeit mit DBS bei diesem Projekt ein klares Beispiel dafür sei, wie Finanzinstitute zusammenarbeiten können, um die Einzigartigkeit des Geldes zu sichern und die Interoperabilität der Märkte zu gewährleisten.

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Laut Mallela steigert die Partnerschaft auch die Vorteile tokenisierter Einlagen für institutionelle Kunden.

Das Projekt fällt zeitlich mit dem rasanten Wachstum des tokenisierten Finanzsektors zusammen. Laut einer Umfrage der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich aus dem Jahr 2024 wurden tokenisierte Einlagen von Geschäftsbanken in fast einem Drittel der untersuchten Länder eingeführt, getestet oder untersucht.

DBS bestätigte, dass DBS und Kinexys durch die Partnerschaft im Bereich einer emittenten- und netzwerkübergreifenden Interoperabilitätsarchitektur die Zugänglichkeit und Skalierbarkeit tokenisierter Einlagen verbessern wollen. 

Die Bank aus Singapur betonte, dass die Zusammenarbeit die Art und Weise, wie multinationale Konzerne mit ihren Geldern umgehen, revolutionieren und gleichzeitig die strikte Einhaltung der regulatorischen Bestimmungen gewährleisten werde.

Kinexys verbessert die Interoperabilität mit JPM-Einzahlungstoken

Das Rahmenwerk baut auf früheren Forschungen von JP Morgan zu Interoperabilitätsstandards für Banktoken auf offenen Blockchains auf. 

Im Mai gab eine Zusammenarbeit mit JPMorgan bekannt. Laut MIT DCI umfasste die Partnerschaft die Untersuchung und Entwicklung eines Prototyps für einen Zahlungstoken auf Basis einer EVM-Blockchain.

Im Bericht von MIT DIC und JPMorgan enthielt Funktionen, die es Kunden ermöglichten, Transaktionen durchzuführen, und die es der ausstellenden Bank erlaubten, Zahlungskontrollprozesse zu implementieren. 

Der Prototyp umfasste auch administrative Aufgaben, die die Bank ausführen kann.

MIT DIC und JPMorgan empfahlen, die bestehenden ETH-Standards weitestgehend beizubehalten. Sie schlugen außerdem zwei weitere Standards vor, die ihrer Ansicht nach für Interbanktransaktionen notwendig seien. Darüber hinaus empfahl MIT DIC, die Regeln für Blockchain-basierte Bankzahlungen in bestimmten Bereichen zu lockern.

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Am 24. Juni kündigte einen Proof-of-Concept (PoC) für den USD JP Morgan Deposit Token (JPMD) auf der öffentlichen Blockchain an. Der PoC dient als Alternative zu Stablecoins für die native cash und Zahlungsanwendung für institutionelle Kunden von JP Morgan.

Im Rahmen des Pilotprojekts wurde JPMD ausgegeben auf BaseScan Ethereum Layer 2 Blockchain-Netzwerk, das in Coinbase integriert ist.

Laut Ankündigung ist das JPMD-Pilotprojekt eine Erweiterung der Bemühungen von Kinexys zur Entwicklung von Lösungen für digitale Währungen. Die Entwicklung begann 2019 mit Kinexys Digital Payments Blockchain Deposit Accounts auf einer privaten, genehmigungspflichtigen Blockchain-Infrastruktur. 

Laut Kinexy stellt JPMD das erste Produkt von JP Morgan dar, das institutionellen Kunden eine digitale Währungsalternative zu Stablecoins auf einer öffentlichen Blockchain-Infrastruktur bietet.

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